Beitrags-Archiv für die Kategory 'Projekte 3D Archäologie - Rekonstruktionen'

3D-Dokumentation am Beispiel eines frühmittelalterlichen Grabes in Kümmersbruck, Landkreis Amberg-Sulzbach

Wednesday, 20. January 2016 18:53

Mit dem Einsatz moderner 3D-Vermessungs- und Darstellungstechniken lassen sich ganz neue Einblicke und Dokumentationansichten in archäologische Befundstrukturen gewinnnen. Als Beispiel zeigen wir hier zwei Standbilder unserer 3D-Dokumentation eines frühmittelalterlichen Grabes auf unserer Ausgrabung in Kümmersbruck vom vergangenen Sommer. Man kann den Grabraum mit “Inhalt” maßstabsgetreu am Bildschirm in alle Richtungen dreidimensional drehen, verschieben und ein- und auszoomen und erhält somit Ansichten, die mit herkömmlicher Dokumentation nicht möglich sind.

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Weihnachten 2015

Sunday, 20. December 2015 12:10

Schauhütte-Archäologie wünscht allen Freunden, Auftraggebern, Geschichtsinteressierten und Kollegen frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2016!

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Sulzbach im Jahr 1106 - Versuch eines Lebensbilds…

Monday, 16. November 2015 6:07

Ein Blick, 900 Jahre zurück. Für die Ausstellung “Die Salier - Macht im Wandel“, die 2011 in Speyer stattfand, haben wir gemeinsam mit Szabolcs Domonkos von Framefusion in Regensburg einen Blick in die salierzeitliche Burgsiedlung von Sulzbach visualisiert. Anhand der Ergebnisse der archäologischen Forschungen der Jahre 1992 bis 2008 in Sulzbach und vergleichbarer Befunde aus anderen Zentralorten des 10. bis 12. Jahrhunderts haben wir versucht, dem Betrachter einen Eindruck vom Aussehen des Herrschaftszentrums Sulzbach zur Zeit des einflussreichen Grafen Berengar I. (ca. 1080-1125) in einem “Lebensbild” zu vermitteln.

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(c) Schauhütte-Archäologie & Framefusion, Regensburg

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Was zeigt man von einer Burg, wenn man etwas zeigen soll, aber nichts über sie weiß?

Tuesday, 28. July 2015 0:01

Was zeigt man von einer Burg, wenn man etwas zeigen soll, aber nichts über sie weiß? Gemeinsam mit unserem Freund und Partner Szabolcs Domonkos (Framefusion, Regensburg) wurden wir gebeten, für eine kleine Präsentation über die Orts- und Regionalgeschichte von Feldkirchen-Westerham in Oberbayern ein plakatives Lebensbild der verschwundenen Neuburg der Falkensteiner Grafen bei Westerham zu visualisieren… Aber was für eine Burg baut man denn nur am Computer, wenn von dieser obertätig nichts erhalten ist? Ist es für ernsthafte Archäologen und Historiker zulässig, überhaupt etwas zu zeigen?
Immerhin, durch Begehungen und Beobachtungen von Heimatforscher Sigehard Wagener konnten Standort und Größe einzelner Gebäude und Befestigungselemente auf dem ehemaligen Burgareal wahrscheinlich gemacht werden. Und schriftliche Quellen überliefern zudem eine repräsentativ ausgestattete Doppelkapelle des 12. Jahrhunderts auf der Burganlage…

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So haben wir uns also entschlossen, ein Idealbild dieser verschwundenen Burg, gewissermaßen “in Rohform” anzubieten. Denn die geschichtsinteressierten Feldkirchener haben tatsäschlich ein Recht darauf, eine kleine Vorstellungshilfe zu ihrer Hausburg “vor Augen geführt” zu bekommen.
Gezeigt werden also in relativ einfacher und schematischer Form die auf einer Adelsburg des 12. Jahrhunderts anzunehmenden wesentlichen baulichen Elemente: Steinerne Ringmauer mit Zinnen und ein an die Topographie angepasstes, seitlich liegendes Kammertor als Zugang, ein repräsentativer Saal- bzw. Saalgeschossbau, ein Bergfried, respektive Wohnturm und eben die überlieferte Doppelkapelle.

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Die Baukörper wurden in das modellierte tatsächliche topographische Relief auf dem Burgberg eingefügt und anhand festgestellter Fundamentausbruchgräben im Bild an ihrem “wahrscheinlichen” Standort positioniert. Wenngleich wir hier also ein rein fiktives Bild der Neuburg zeichnen, war es doch Ziel des Rekonstruktionsvorschlags, einen visuellen Eindruck anzubieten, der dem interessierten Betrachter die Elemente des frühstauferzeitlichen Burgenbaus zeigt, die unserem derzeitigen Wissenstand über den Burgenbau des mittleren 12. Jahrhunderts entsprechen. Wir meinen, das ist sowohl statthaft, als auch gut gelungen.

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Weihnachten 2014

Wednesday, 17. December 2014 14:26

Allen Freunden, Auftraggebern und unentdeckten Bewunderern der Schauhütte-Archäologie wünschen wir frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2015. Danke für das Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir freuen uns auf kommende, gemeinsame Projekte und hoffen, Ihr bleibt uns gewogen.

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Foto  © Mathias Hensch

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Altenstadt an der Waldnaab im 12. Jahrhundert - Ein vorsichtiger Blick 900 Jahre zurück…

Thursday, 13. February 2014 23:20

Die durch den Mittelalterarchäologen Mathias Hensch konzipierten und durch Grafiker Roger Mayrock (Kempten) umgesetzten Lebensbilder der Curtis und des Dorfes Altenstadt an der Waldnaab sind fertig.

Die Bilder sind für das am 28. Februar zu eröffnende Heimatmuseum der Gemeinde Altenstadt und den Heimatverein Altenstadt  entstanden und sollen dem Besucher einen möglichst historisch authentischen Eindruck vermitteln, wie Altenstadt während des 12. Jahrhunderts ausgesehen haben könnte. Die großformatigen Bilder sind im neuen Museum ein wichtiger Bestandteil zur Vermittlung historischer Inhalte zur Frühzeit des wichtigen Orts an einem der ältesten Fernwege nach Böhmen.
Bei der Umsetzung des Konzepts wurde besonders über die Frage hochmittelalterlicher Hauskonstruktionen diskutiert. Die Hausformen des frühen und hohen Mittelalters in der heutigen Oberpfalz sind bislang aus archäologischen Befunden, wenn überhaupt, nur sehr schemenhaft zu erkennen. Bei den Rekonstruktionen wurde dennoch nicht auf regional weit entfernte Konstruktionen zurückgegriffen, sondern vielmehr versucht, die wenigen aktuellen Befunde zum hochmittelalterlichen Hausbau aus der archäologischen Arbeit in der Oberpfalz mit den, im Vergleich zu hochmittelalterlichen Bauten weitaus besser bekannten Hausformen des 14. und 15. Jahrhunderts in Nordbayern zu einem aussagekräftigen Bild zu verbinden. Hierbei kam u.a. den Pfostenbauten vom (frühmittelalterlichen) Typ “Irlbach” und den jüngeren Innengerüstkonstruktionen des 14. Jahrhunderts vom Typ “Höfstetten” besondere Beachtung zu. Mittelalterliche Hausformen haben sich nicht von heute auf morgen verändert, sondern besitzen eine lange Bautradition, die eine zusammenhängende, konstruktive und chronologische Linie vom frühen bis ins späte Mittelalter beschreiben kann. Ein wichtiger Bestandteil der Altenstädter Bilder sind demnach Häuser mit Vollwalm über mehr oder weniger quadratischem Grundriss, die möglicherweise auch im 12. Jahrhundert bereits als Pfosten-Innengerüst-Bauten ausgeführt waren. Einziges Bauwerk, das sich archäologisch einigermaßen sicher fassen lässt, ist die ehemalige Kirche St. Martin, deren romanischer Vorgänger der Zeit um 1100 durch Baubeobachtungen Ernst Gagels aus den 1970er Jahren zu fassen ist.

Auf www.schauhuette.de sind die Bilder mit freundlicher Genehmigung von Roger Mayrock nun erstmals zu sehen. Besuchen Sie das Museum der Gemeinde Altenstadt an der Waldnaab, um sich vor Ort über die Geschichte des Dorfes und der Region zu informieren. Wir danken dem Heimatverein Altenstadt und der Gemeinde Altenstadt an der Waldnaab, sowie Dr. Josef Paukner und Roger Mayrock für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit.

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Schauhütte-Archäologie zieht um

Friday, 20. September 2013 20:39

Ab Oktober 2013 ist Schauhütte-Archäologie wieder in Regensburg beheimatet. Wir sind dann in Stadtamhof zuhause und freuen uns, nach Regensburg zurückzukommen. Unseren neuen Kontaktdaten finden Sie unter diesem Link.

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Foto: http://www.diekrempls.de/fotografie/Landschaftregional/RegensburgStadtamhof600.jpg

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Schauhütte-3D & framefusion visualisieren den Tingplatz von Anundshög in Schweden

Wednesday, 27. February 2013 20:36

Nachdem Dr. Alexandra Sanmark von der University of the Highlands and Islands als eine der Leiterinnen des Hera-Projekts “The Assembly Project” uns den Zuschlag zur 3D-Rekonstruktion des berühmten Tingplatz Anundshög in Schweden erteilt hat, machen sich Dr. Mathias Hensch von der Schauhütte und Szabolcs Domonkos von framefusion in Regensburg an die virtuelle Rekonstruktion des Platzes. Das fotorealistische Bild soll eine Darstellung des Tingplatzes während der Wikingerzeit zeigen und wird auf aktuellen Ergebnissen der Forschungen von Dr. Alexandra Sanmark und Dr. Sarah Semple von der Durham University basieren.

Die Visualisierung erfolgt in engster Zusammenarbeit mit den beiden Archäologinnen. Wir freuen uns auf die Kooperation und werden den Arbeitsfortschritt auf www.schauhuette.de veröffentlichen.

Bild (c) google-earth
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Wieder online - Burg Sulzbach um 1150 - Ein computeranimierter Rundgang durch die herrschaftliche Kernburg

Wednesday, 12. December 2012 11:56

Ein Schauhütte-Film von Mathias Hensch und Markus Kortlang zur Ausstellung “Byzanz - Europas östliches Erbe” der Archäologischen Staatssammlung München 2004.
Der computeranimierte Film zeigt einen Rundgang durch die herrschaftlichen Areale der Sulzbacher Kernburg um die Mitte des 12. Jahrhunderts, als die Sulzbacher Grafentochter Bertha zur Kaiserin Ostroms auftstieg. Die Visualisierung basiert auf den Ausgrabungsergebnissen im Oberen und Unteren Sulzbacher Schloss (Stadt Sulzbach-Rosenberg, Landkreis Amberg-Sulzbach), die Archäologen unter der Leitung von Mathias Hensch in den Jahren 1992 bis 2001 dort dokumentieren konnten. Zum Ansehen klicken Sie bitte hier. (c) Mathias Hensch und Markus Kortlang (Schauhütte) sowie Archäologische Staatssammlung München, 2004; alle Rechte vorbehalten.

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In eigener Sache - Schauhütte-Listung als “möglicherweise manipuliert” bei google

Monday, 3. December 2012 10:07

Seit einiger Zeit wird unsere Webseite bei google zwischenzeitlich immer wieder als “möglicherweise manipuliert” gelistet. Hierzu möchten wir anmerken, dass www.schauhuette.de sowohl von Avira als auch Norton im Websitecheck als sicher und unbedenklich eingestuft wird. Es sind zu keiner Zeit malware, Viren oder spyware in die Seite eingeschleust worden oder andere schädliche Bedrohungen bzw. Manipulationen an unserer Seite vorgenommen worden. Der Besuch der Seite www.schauhuette.de ist daher gefahrlos möglich.

Mathias Hensch, 03.12.2012

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