Beitrags-Archiv für die Kategory 'Grabungsprojekte'

Weihnachten 2013

Saturday, 14. December 2013 15:51

Allen Freunden, Auftraggebern und Wohlgesonnenen wünscht Schauhütte-Archäologie Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

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Der Tingplatz von Anundshög in Schweden - eine Visualisierung für das HERA-Projekt “The Assembly Project”

Friday, 6. December 2013 23:41

Die Idealrekonstruktion des berühmten Tingplatzes von Anundshög bei  Västerås im Västmanland in Schweden ist fertig gestellt. Durch Szabolcs Domonkos und Mathias Hensch entstand in enger Zusammenarbeit mit den beiden federführend am Projekt beteiligten Archäologinnen Dr. Alexandra Sanmark (UHI Millennium Institute) und Dr. Sarah Semple (University of Durham) auf Basis neuer archäologischer und geophysikalischer Forschungen im Rahmen des vom europäischen Wissenschaftsfonds HERA geförderten Projekts “The Assembly Project - Meeting Places in Northern Europe AD 400-1500ein Lebensbild des Platzes im Zustand um die erste Jahrtausendwende nach Christus. Das Bild soll einen histrosch möglichst authentischen Eindruck vom Aussehen der Versammlungs- und Kultplatzes gegen Ende der Wikingerzeit geben. Wir danken Alexandra Sanmark und Sarah Semple für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Natascha Mehler (Universität Wien) sind für für ihre Unterstützung dankbar.

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Neue Publikation: Der locus Lindinlog bei Thietmar von Merseburg - Ein archäologisch-historischer Beitrag zur politischen Raumgliederung in Nordbayern während karolingisch-ottonischer Zeit

Sunday, 17. November 2013 19:58

Im Jahr 1994 feierte das Dorf Lindenlohe bei Schwandorf in der Oberpfalz die 1000jährige Wiederkehr seiner Ersterwähnung . Schriftliche Erstnennungen vor dem 11. Jahrhundert sind für die bis um 1100 klosterleere und somit schriftquellenarme Oberpfalz selten – ein gewichtiger Grund zum Feiern für Lindenlohe – so sollte man meinen. Doch im Spiegel neuer Forschungen zur Herrschaftsgeschichte der Karolinger- und Ottonenzeit im Nordbayern befassen sich die Archäologen Mathias Hensch und Eike Michl noch einmal eingehend mit der diesem Jubiläum zugrunde liegenden Quelle.Im vierten Buch seines Chronicon erzählt der Merseburger Bischof Thietmar von einer Begebenheit des Jahres 994, die im spättottonischen Reich offenbar weite politische Kreise zog und dem Autor somit erwähnenswert schien. Thietmar berichtet, dass „um diese Zeit mein Neffe, Markgraf Heinrich [„von Schweinfurt“, † 1017], Ewerker, einen trefflichen aber übermütigen Gefolgsmann des Bischofs Bernward von Würzburg“ gefangen nahm und ihn „wegen einiger Beleidigungen, die dieser ihm zugefügt hatte, an einem Ort der Lindinlog genannt wird“ blenden ließ. Diese offenbar eigenmächtige Rechtshandlung des machtvollen Grafen Heinrich erzürnte verständlicherweise Bischof Bernward, den Herrn des Ewerker, der ja zugleich für dessen Schutz zu sorgen hatte, aufs äußerste: Bernward intervenierte bei König Otto III. und dieser bestrafte Graf Heinrich daraufhin mit Verbannung. Nach „einer angemessen Genugtuung“, unter der man sich am ehesten ein vom König festgelegtes Wergeld vorzustellen hat , dass Heinrich dem Würzburger Bischof als Kompensation zu zahlen hatte, erfolgte die Begnadigung und Aussöhnung beider Streitparteien . Der Konflikt sollte, wie es in ottonischer Zeit üblich war, mit einer Einladung des Bischofs an Heinrich und dessen Onkel, Markgraf Luitpold zu einem Versöhnungstreffen beigelegt werden. Bestandteil war hier neben dem gemeinsamen Feiern der heiligen Messe sicher auch ein Festmahl von hohem Symbolgehalt. Nach den Feierlichkeiten vergnügte man sich offenbar bei Kampfspielen, in deren Verlauf ein Verwandter des geblendeten Ewerker, Markgraf Luitpold durch einen Pfeilschuss tötete . Man kann annehmen, dass dieser Pfeil eigentlich dem Grafen Heinrich zugedacht war, denn Thietmar betont ausdrücklich, dass Luitpold sowohl an der Blendung, als auch an deren Vorbereitung „gänzlich unschuldig war“. Soweit Thietmars Schilderung der Ereignisse, an deren Anfang die Erwähnung des locus Lindinlog steht.
Mathias Hensch und Eike Michl zeigen in diesem interdisziplinären Aufsatz, dass Vieles dafür spricht, den bei Thietmar von Merseburg für das Jahr 994 genannten locus Lindinlog der Blendung des miles Ewerker mit der Wüstung Lindelach bei Gerolzhofen im ehemaligen Volkfeldgau, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem wichtigen Burgzentrum der ottonischen Volkfeldgrafen gleichzusetzen. Mit den dort dokumentierten archäologischen Befunden der letzten Jahre lassen sich erstmals „harte Quellen“ für die Identifizierung des Ortes heranziehen. Als Erstbeleg des kleinen Orts Lindenlohe bei Schwandorf im ehemaligen Nordgau sollte die Quelle jedenfalls nicht mehr herangezogen werden. Die hier vorgestellte Thesenbildung zeigt zugleich, wie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen archäologischer Forschung und klassischer Geschichtswissenschaft neue Aspekte zur Landesgeschichte aufzeigen und zu einer neuen, tragfähigen Deutung lange bekannter Schriftquellen zur Herrschaftsstruktur einer Region führen kann. In diesem konkreten Fall lässt sich somit nicht nur ein Ort rechtlicher und politischer Exekutive des frühen Mittelalters plausibel verorten, sondern eine Vielzahl neuer Facetten zur politischen Raumgliederung in Nordbayern während des 9. und 10. Jahrhunderts aufzeigen.

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Jahrbuch für fränkische Landesforschung 72/2012

Schriftleitung: Werner K. Blessing, Georg Seiderer, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst
Redaktionelle Mitarbeit: Regina Hindelang

Gedruckt mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der von Haller’schen Forschungsstiftung (Nürnberg) und
der Bezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken

2013. ZI für Regionenforschung, Sektion Franken, FAU ER-N (Hg.),
JFL72 (2012), ISSN 0446-3943, ISBN 978-3-940049-17-9, VK  32,00 EUR

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Schauhütte-Archäologie zieht um

Friday, 20. September 2013 20:39

Ab Oktober 2013 ist Schauhütte-Archäologie wieder in Regensburg beheimatet. Wir sind dann in Stadtamhof zuhause und freuen uns, nach Regensburg zurückzukommen. Unseren neuen Kontaktdaten finden Sie unter diesem Link.

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Foto: http://www.diekrempls.de/fotografie/Landschaftregional/RegensburgStadtamhof600.jpg

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Neue Publikation zu zentralen Räumen des Frühmittelalters in Süddeutschland - mit einem Aufsatz von Mathias Hensch

Friday, 16. August 2013 8:53

Die Tagung “Zentrale Orte und zentrale Räume des Frühmittelalters in Süddeutschland” lieferte eine Bilanz des entsprechenenden Forschungsstandes aus archäologischer, historischer und geographischer Perspektive. Der vorliegende Sammelband zeigt mit seinen 23 lokalen, regionalen und überregionalen Studien einen Querschnitt der Erforschung frühmittelalterlicher Zentren und Siedlungsstrukturen vornehmlich des bayerisch-ostfränkischen Raums und seiner Nachbarregionen. Das thematische Spektrum reicht dabei von überregional bedeutsamen Zentren der obersten Hierarchieebene wie Pfalzen und Bischofssitzen bis hin zu Zentren der ländlichen Gesellschaft wie Mühlen oder Pfarrkirchen. Der zeitliche Rahmen spannt sich von der Spätantike bis in das beginnende Hochmittelalter, wobei ein besonderer Fokus auf der karolingisch-ottonischen Epoche liegt. Leitfragen bilden Kriterien für Zentralität, methodische Probleme wie die Abgrenzung von Zentrum und Peripherie, Ursachen für strukturellen Wandel von Zentren sowie die räumliche Verteilung zentraler Funktionen innerhalb überörtlicher zentraler Räume. (Klappentext RGZM)
In seinem grundlegenden Aufsatz Zur Struktur herrschaftlicher Kernräume zwischen Regensburg und Forchheim in karolingischer, ottonischer und frühsalischer Zeit behandelt Mathias Hensch in diesem Band den nordostbayerischen Grenzraum von Ostfranken zu Bayern und der böhmischen Einflusssphäre. Dieser stand vom 8. bis zum 11. Jahrhundert immer wieder im Blickfeld karolingisch-ottonischer Politik. Schon anhand der wenigen schriftlichen Zeugnisse lassen sich nicht allein politisch-militärische Handlungsspielräume mächtiger Adelssippen im Spannungsfeld von Königtum und Adel erahnenen, sondern auch die Rolle von Zentralorten innerhalb von „Kernlandschaften“ königlicher und adliger Herrschaft erkennen. Es sind nämlich befestigte Burgorte, die offenbar entscheidende strategische Bedeutung für die Verwaltung großer Herrschaftsräume besaßen. Die schriftlichen Mitteilungen aus dieser Zeit verschweigen jedoch architektonisch-konzeptionelle, fortifikatorische und ökonomische Strukturen solcher wichtigen politischen „Schaltzentralen“ ebenso, wie deren Einbindung in die Siedlungskammern. Hier wird deutlich, welch große Rolle archäologischen und siedlungsgeschichtlichen Quellen zukommt, um die historische Dimension und Struktur solcher Herrschaftsräume zu erhellen. Der Beitrag zeigt einige Entwicklungslinien in der physischen Organisation und Strukturierung von Herrschaft von der karolingischen bis in die frühsalische Zeit im frühmittelalterlichen Grenzraum von Franken zu Bayern auf, beleuchtet die Wechselwirkung von Landschaft, Siedlung und Zentralität und stellt diese in einen größeren historischen Rahmen.

Peter Ettel/Lukas Werther (Hrsg.) Zentrale Orte und zentrale Räume des Frühmittelalters in Süddeutschland. RGZM-Tagungen Bd. 18, Mainz 2013. 406 Seiten, 55,- €

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Was für eine Geschichte! - Grabungen am Penker Kircherl sind vorerst abgeschlossen

Thursday, 27. June 2013 19:31

Nach rund sechs Wochen haben wir heute die Grabungen in und um die Penker Kirche St. Leonhard für dieses Jahr beendet. Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Befunde aufregend, komplex und umfangreich sind und die Geschichte der Kirche und des Ortes in einem unerwarteten neuen Licht erscheinen lassen.

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Der steinerne Kernbau mit omegaförmiger Apsis scheint dabei deutlich älter zu sein, als die Ergebnisse der Bauforschung zunächst erkennen ließen. Obgleich endgültige Klarheit erst die wissenschaftliche Auswertung der Befunde und Funde erbringen wird, scheint der steinerne Kernbau vor das 10. Jahrhundert zurückzureichen. Ließe sich diese Einschätzung bestätigen, so würde der Saal des Kirchleins zu den ältesten erhaltenen Kirchenräumen nördlich der Alpen gehören. Völlig überraschend ist auch der Nachweis von wahrscheinlich zwei hölzernen Vorgängerbauten, die wohl in das 8., allerspätestens ins frühe 9. Jahrhundert gehören müssten. Dabei ist nur für den jüngeren Holzbau, ein Pfostenbau von Typ Herrsching, die Deutung als Kirche gesichert. Vor diesem Bau scheint jedoch bereits ein hölzernes Gebäude an dieser Stelle gestanden zu haben, das einem Feuer zum Opfer fiel. Ob es sich dabei um eine Kirche handelte, lässt sich nicht sagen. Dass jedoch ein Profanbau von einer Kirche an gleicher Stelle abgelöst wird, wäre völlig untypisch, so dass ein wie auch immer sakraler Bezug dieses ersten Holzbaus ziemlich wahrscheinlich wird.

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Die Befunde ziehen die Frage nach der Funktion des Orts Penk im Frühmittelalter nach sich. Hierzu gibt es erste Ansätze der Deutung, die sich aus einer physischen Analyse der Ortsflur und der Umgebung, den Schriftquellen und dem Toponym ergeben. Da an dieser Stelle kein Platz für eine umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Problem geleistet werden und der abschließenden Bearbeitung nicht vorweggegriffen werden kann, soll auf die archäologisch-historische Auswertung verwiesen werden, die sicher folgen wird.

Am Tag des offenen Denkmals 2013 werden voraussichtlich Führungen durch den Grabungsleiter Mathias Hensch und das BLfD zur Baugeschichte St. Leonhards und zur Siedlungsgeschichte des Orts angeboten. Bitte beachten Sie das Programm des Tags des offenen Denkmals 2013 für den Landkreis Regensburg.

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(c) alle Fotos M. Hensch, Schauhütte-Archäologie

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Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Stettkirchen (Lkr. Amberg-Sulzbach) - Auswertung zur Publikation

Sunday, 23. June 2013 12:01

Unsere wissenschaftliche Auswertung des von den Kollegen der Firma Adilo (Parsberg) 2010 ausgegrabenen Gräberfelds neben der Wallfahrtskirche St. Maria Heimsuchung in Stettkirchen (Gmde. Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach) schreitet voran. Die Auswertung wird durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege gefördert und wird unter dem Titel “Stettkirchen, Utzenhofen, Ermhof. Archäologische Forschungen zur frühen Kirchengeschichte auf der mitteleren Frankenalb” in den Materialien zur Archäologie in der Oberpfalz und in Regensburg erscheinen. Nach der Analyse der Horizontalstratigraphie und der wenigen Gräber mit datierbaren Trachtbestandteilen dürfte der Belegungsbeginn des Gräberfelds noch im 8. Jahrhundert liegen.

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Um einen genaueren Einblick in die chronologische Belegungsabfolge der weit über 200 Gräber zu erhalten, wurden jetzt ca. 20 Bestattungen für Radiokarbondatierungen ausgewählt, die dankenswerterweise ebenfalls durch den Freistaat Bayern finanziert werden. Der Bestattungsplatz ist von großer Bedeutung für unser Verständnis z siedlungs- und kirchengeschichtlicher Abläufe in der Kontaktzone zwischen fränkischen und bairischen Herrschaftsansprüchen während des 8. Jahrhunderts in diesem Teil Bayerns. Gemeinsam mit unseren archäologischen Untersuchungen in Ermhof und Utzenhofen geben sie einen weit reichenden Einblick in die Frühzeit einer für das karolingische und ottonische Königtum wichtigen Siedlungskammer an der Südostgrenze Ostfrankes zu Bayern. Wir werden Sie über die weiteren Ergebnisse der Auswertung hier unterrichten.

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(c) Fotos Firma Adilo, Parsberg (Friedrich Loré).

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St. Leonhard in Penk - ein Schatzkästchen für die Kirchenarchäologie in der Oberpfalz

Saturday, 25. May 2013 12:19

Bereits nach den ersten zwei Wochen unserer Untersuchungen in Penk zeigt sich, welche hervorragende archäologische Substanz sich im Inneren der Kirche erhalten hat. Neben dem usrpünglichen Chorabschluss der ottonischen Kirche konnten wir den ursprünglichen Eingang in der Nordwand lokalisieren, zahlreiche Fußbodenlagen übereinander und Hinweise auf eine Vorgängerempore lassen sich bereits jetzt erkennen und belegen eine komplexe Bau- und Nutzungsgeschichte des Kirchleins.

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Im Außenbereich lag u.a. unmittelbar neben dem Eingang das Grab eines erwachsenen, großen und äußerst robust gebauten Mannes. Die Bestattung gehört mindestens in die Frühzeit der Steinkirche, wobei es momentan nicht auszuschließen ist, dass das Grab älter ist, als der ottonische Steinbau. Dann hätten wir hier erstmals einen unmittelbaren Beleg für eine Vorgängerkirche, wohl in Holzbauweise. Würde das Grab zum Steinbau gehören, so hätte man dem hier bestatteten Herrn zweifelsohne einen besonderen Grabplatz zugesprochen, denn das Betreten der Kirche war für die Kirchenbesucher nur durch ein Überschreiten des Grabes möglich. Dies kann durchaus als gewollte Memoria an den hier begrabenen Mann verstanden werden. Gehörte er vielleicht als Vorsteher (villicus/maior domus) zu einem frühmittelalterlichen Fronhof des Bischofs von Regensburg in Penk, der durch verschiedene Quellenanalysen als sehr wahrscheinlich anzunehmen ist und zu dem die Kirche als seelsorgerischer Mittelpunkt gezählt haben könnte? Eine fast identische Befundsituation wurde bei unseren Grabungen an der ehemaligen Martinskirche in Ermhof, Lkr. Amberg-Sulzbach, angetroffen. Knochenmaterial aus der Penker Bestattung befindet sich bereits auf dem Weg zu Beta-Analytic nach Miami/USA und an die Universität Erlangen, um einen genaueren Anhaltspunkt zur Datierung zu erhalten.

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Wir freuen uns über interessierte Besucher auf der Grabung und werden in den nächsten Wochen in Absprache mit Auftraggeber und BLfD auch öffentliche Führungen vor Ort anbieten.

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Archäologie in und um eine der ältesten stehenden Kirchen Ostbayerns - Untersuchungen in St. Leonhard in Penk

Wednesday, 8. May 2013 11:38

In der kommenden Woche beginnen wir von der Schauhütte-Archäologie mit archäologischen Untersuchungen in und an der Kirche St. Leonhard in Penk im Landkreis Regensburg. Die Grabungen werden durch Bodeneingriffe im Zuge der bevorstehenden Sanierung des Gebäudes notwendig.
Wie baugeschichtliche Untersuchungen durch Sigrid Engelmann (Bamberg/Münster) und durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege veranlasste 14C-Untersuchungen an Holzkohlen im Setzmörtel der Kirche ergaben, wurde die kleine Saalkirche in der Zeit um 1000 erbaut und gehört somit zu den ganz wenigen Landkirchen in Deutschland, die noch aus ottonischer Zeit stammen. Die Saalkirche erhielt im 15. Jahrhundert einen massiven Chorturm, der bis heute das proportional etwas unausgeglichene Erscheinungsbild des Sakralbaus prägt.

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Im Mittelpunkt der Grabungen werden weitere Fragen nach der Baugeschichte der Kirche, insbesondere nach dem ursprünglichen Chorabschluss und den mittelalterlichen Innenniveaus stehen. Daneben wird auch nach möglichen frühmittelalterlichen, am ehesten wohl hölzernen Vorgängerbauten zu fragen sein, die sich eventuell anhand älterer Gräber oder Pfostenspuren nachweisen ließen. Letztlich bündelt sich in den baugeschichtlich-archäologischen Problemstellungen ein ganzer Fragenkomplex, der insbesondere die herrschaftsgeschichtliche und sozialgeschichtliche Stellung der Kirche in deren Frühzeit betrifft. Handelt es sich um die Kirche eines Fronhofs als Mittelpunkt einer größeren Grundherrschaft? Inwieweit lässt sich der Eigenkirchencharakter dieser frühen Kirchengründung auch archäologisch nachvollziehen? Wann wird im Umfeld der Kirche erstmalig bestattet und welche Gemeinschaft begrub hier ggf. bereits vor dem 10. Jahrhundert ihre Toten?

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Die durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege als Fachaufsichtsbehörde ( Dr. Michael Schmidt, Dr. Christoph Steinmann) betreute Bausanierung wird durch den Regensburger Architekten Stefan Ebeling geleitet und vom Förderverein Penker Kircherl in vielerlei Hinsicht tatkräftig unterstützt. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und auf das Objekt.

Auf www.schauhuette.de werden wir Sie über die Ergebnisse der Untersuchungen informieren.

Foto oben: user Herr Haarig unter http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kirche_au%C3%9Fen3_300×400.jpg

Foto unten: http://www.fuenf-fluesse-radweg.de/fotos/jpg/et1_00020.jpg

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Dorfarchäologie in der mittleren Oberpfalz - Archäologie neben der Edelsfelder Kirche

Friday, 26. April 2013 10:32

In der vergangenen Woche waren wir mit einer begrenzten archäologischen Untersuchung einer Dorfparzelle in Edelsfeld, Landkreis Amberg-Sulzbach, beschäftigt. Hier entsteht nördlich der Kirche ein neues Gemeindehaus für die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde.

Nach dem Abbruch der zuvor an dieser Stelle stehenden Hofstelle im letzten Jahr war die Neubebauung des zentralen Grundstücks innerhalb des Altorts vom Landratsamt Amberg-Sulzbach mit einer denkmalrechtlichen Auflage verbunden, die eine archäolgische Begleitung des Oberbodenabtrags und, bei positiver Befundlage, eine anschließende archäologische Ausgrabung vorsah. Die denkmalrechtliche Auflage war dabei Bestandteil der Baugenehmigung.

Nach dem maschinellen Abbaggern der oberen Schuttschichten ließ sich eine Anzahl von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunden erkennen, die eine Ausgrabung nach dem DschG rechtfertigten.

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Für die Regionalgeschichte von besonderer Relevanz ist dabei, dass es in diesem Raum bislang an aussagekräftigen Befunden zur Entwicklung der heutigen Dörfer fehlt. Insbesondere Fragen nach dem Beginn der Besiedlung innnerhalb der Kernorte, nach Bebauungsstrukturen und Hauskonstruktionen des Mittelalters sind bislang weitgehend unbeantwortet. Demnach kommt jeder auch noch so kleinen archäologischen Maßnahme innerhalb dieser Altorte besondere historische und kulturhistorische Relevanz zu. Dies gilt auch für die jüngste Untersuchung in Edelsfeld.

Edelsfeld dürfte aufgrund seines Toponyms eine Gründung des 8. oder 9. Jahrhunderts sein. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf einen germanischen Personennamen Etil zurück, der als expressiv verschärfte Form eines Personennamens *Edil (> Athil) zu verstehen ist (HNOB Bayern, Oberpfalz 2, Sulzbach-Rosenberg. München 2002, 24f.). Edelsfeld wird 1142 erstmals als Etelisuelt in den schriftlichen Quellen fassbar.

Die untersuchte Parzelle liegt unmittelbar nördlich der Stephanskirche, im Urkataster handelt es sich um die Hofstelle Nr. 9, auf der ein Wohnhaus mit nördlich anschließendem Stall verzeichnet ist. Die Nähe zur Kirche sowie die Lage des Grundstücks am Schnittpunkt zweier sicher sehr alter Fernwege ließ prinzipiell wichtige archäologische Strukturen vermuten. Bereits in den 1980er Jahren wurde bei einer archäologischen Notgrabung im Inneren der Stephanskirche ein steinerner Vorgängerbau der heutigen Kirche des späten 11./12. Jahrhunderts festgestellt.
Die jetzige Ausgrabung erbrachte Hinweise auf eine hochmittelalterliche Bebauung an dieser Stelle, die offenbar durch Pfostenbauten gekennzeichnet war. Die ältesten Pfostengruben gehören, den keramischen Funden nach zu urteilen, in das 12. Jahrhundert. Noch im 13. und 14. Jahrhundert wurden auf dem Grundstück Gebäude in Pfostenkonstruktion erbaut, wobei die jüngeren Pfostenbefunde eine Fundamentierung aus Kalksteinplatten als Unterlegsteine für die Pfosten aufwiesen. Diese Häuser scheinen durchaus eine hohe bauliche Qualität und Ausstattung gehabt zu haben, wie Reste eines Mörtelestrichs über Steinrollierung verraten können, die wahrscheinlich zu einem Pfostenbau gehörten, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts einem Feuer zum Opfer fiel. Wie Scherben von Kacheln des späten 13. und frühen 14. Jahrhunderts belegen, besaßen diese Häuser bereits Kachelöfen. Die Befunde deuten an, dass Pfostenbauten noch im späteren Mittelalter das Bild unserer Dörfer prägten.

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In Edelsfeld wurden jedoch im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit offenbar auch Ständerbauten auf schmalen, eingegrabenen Trockenfundamenten errichtet. Hiervon zeugt eine mehr als 8 m lange, von Westen nach Osten orientierte Trockenmauer, die ehemals offenbar die Grundschwellbalken eines mittelalterlichen Ständerbaus trug. Der lehmige Untergrund war recht feucht und somit als Baugrund für die mittelalterlichen Häuser nicht sonderlich gut geeignet. Deshalb wurde das Trockenfundament des Ständerbaus bis auf den anstehenden Eisensandsteinfels eingetieft, um eventuelle Senkungsprozesse des Gebäudes zu verhindern. Derartige Ständerbaukonstruktionen sind aus Dörfern der Oberpfalz bislang so gut wie nicht bekannt. Im städtischen Hausbau kennen wir im regionalen Kontext vergleichbare Konstruktionen aus dem 12./13. Jahrhundert aus Sulzbach (vgl. Mathias Hensch, Eine lange Geschichte. Archäologie rund um die Sulzbacher Synagoge, in: Synagoge Sulzbach, Festschrift zur Einweihung der ehem. Sulzbacher Synagoge, Schriftenreihe des Stadtmuseums Sulzbach-Rosenberg Bd. 30, Sulzbach-Rosenberg 2013, 50-67). Um die Erbauungszeit des Edelsfelder Ständerbaus etwas genauer eingrenzen zu können, wurden bei Beta-Analytic Ltd. in Miami/USA Radiokarbondatierungen aus Holzkohlen in Auftrag gegeben, deren Fundzusammenhang im Kontext mit der Errichtung des Hauses stehen.
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Wie man sich ein Dorf des späten Mittelalters in diesem Raum vorzustellen hat, zeigt die berühmte Dorfansicht von Kalchreuth im Landkreis Forchheim, die um 1500 von Albrecht Dürer aquarelliert wurde. Holzgebäude unterschiedlicher Bauweise, darunter Ständer- und Innengerüsthäuser mit Voll- und Halbwalmdächern, bildeten hier die Hofstellen, die von Zaunarealen umgeben waren.

Das auf dem Urkaster verzeichnete Wohnhaus Nr. 9 in Edelsfeld scheint im Kern ein Steingebäude gewesen zu sein, das vor das 18. Jahrhundert zurückreicht. Reste der Nordmauer dieses Hauses belegen eine Zweiphasigkeit, wobei die ältere Phase unter Umständen noch spätmittelalterlich sein könnte. Die Zusammensetzung und Konsistenz des Setzmörtels dieser Steinbauphase deutet eine relativ frühe Datierung des steinernen Kernbaus an. Der Beginn des Übergangs von der Holz- zur Steinbauweise in den Dörfern der Oberpfalz ist bislang völlig ungeklärt. Auch hier könnten ggf. beim Edelsfelder Befund aus dem Setzmörtel der Nordmauer geborgene Holzkohleteilchen weiterhelfen, die eine Datierung über die 14C-Methode zuließen. Wichtig ist, dass die Baufluchten des mittelalterlichen Ständerbaus und der nachfolgenden Steinbebauung exakt übereinstimmen, die Parzellierung an dieser Stelle also bis in das Mittelalter zurückreicht. Am Westrand der Fläche konnte außerdem ein Steinbrunnen untersucht werden, der aufgrund der Bauweise der Brunnenröhre wohl in neuzeitliche Zusammenhänge gehört (18. Jahrhundert?).

Die kleinräumigen archäologischen Untersuchungen in Edelsfeld lassen einmal mehr erkennen, wie wichtig die konsequente archäologische Untersuchung auch und gerade dörflicher Strukturen ist, um zu einem aussagekräftigen und identitätsstiftenden Geschichtsbild zu gelangen.

Den zum Teil scharfen Kritikern unserer Arbeit in Edelsfeld vor Ort möchte ich hier einen Auszug aus meiner kurzen Rede zur Eröffnung der Historischen Dokumentations- und Informationsstätte St. Martin in Ermhof vom 9. September 2012 entgegenhalten, die im Anfangsteil Gedanken des Mainzer Archäologen Rainer Schreg zum Teil wörtlich übernimmt:

Als Archäologen erforschen wir, wie der Mensch in der Vergangenheit gelebt und gewirtschaftet hat, wie er seiner Umwelt begegnet und mit ihr umgegangen ist. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit schärft unseren Blick für die Komplexität langfristiger Auswirkungen menschlichen Handelns und kultureller Gewohnheiten. Sie kann helfen, Verantwortung zu erkennen und zu übernehmen. Der Blick in die Geschichte gibt uns Orientierung. Er zeigt uns, dass der Umgang mit dem Lebensraum und unserer Umwelt entscheidend für kulturelle Brüche sein kann. Wir lernen dabei über die Rolle sozialer Strukturen, über die Bedeutung und Anfänge lokaler Gemeinschaften, über die Auswirkungen, der vom Menschen gemachten Eingriffe in den Naturraum sowie über die Folgen sozialer und politischer Instabilität und Veränderungen. Geschichte hilft uns auch, darüber nachzudenken, ob der Luxus, den wir heute für uns in Anspruch nehmen, selbstverständlich ist und langfristig Bestand haben kann. Geschichte selbst ist kein Luxus — Geschichte gehört uns und zu uns — aber wir müssen uns um unsere Geschichte kümmern, auf sie aufpassen und sie pflegen, wenn sie uns nicht für immer verloren gehen soll. Unsere Geschichte muss uns etwas wert sein, und sie muss uns auch Geld wert sein, sie muss also auch etwas kosten. Geschichtsquellen sind keine nachwachsende Ressource. Einmal zerstört, kommen sie nicht wieder. Zerstören wir sie, berauben wir uns eines wesentlichen Teils unserer eigenen Identität — unseres kollektiven Gedächtnisses. — Wir würden zu einer geschichtslosen Gesellschaft werden. Eine geschichtslose Gesellschaft wird aber über kurz oder lang zu einer gesichtslosen Gesellschaft.

Wir Archäologen und Historiker sind in der Lage, den Menschen einen Teil ihrer verschütteten Geschichte zurückgeben, was eben dazu beiträgt, Zusammenhänge zu verstehen und damit unser heutiges Dasein zu reflektieren und Identität zu stiften. Diese Erkenntnis ist als Ansporn, aber auch als Verantwortung für die Zukunft zu verstehen. Das Pflegen der Wurzeln unserer Identität und die Erforschung unserer Geschichte sind ein Dienst an der Gesellschaft und ein unerlässlicher Beitrag zum kulturellen und sozialen Leben —  ein Beitrag zu einem echten Miteinander.

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