Beitrags-Archiv für die Kategory 'Grabungsprojekte'

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2012

Wednesday, 21. December 2011 18:49

Allen Förderern, Freunden, Auftraggebern und Interessierten die uns im Jahr 2011 begleitet haben, wünschen wir frohe Weihnachten und alles Gute für 2012.

Besonders gilt unser Dank den Kollegen Ines Buckel, Sebastian Ruhland, Erika Nachreiner und Sabine Watzlawik von ArcTeam Regensburg für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Szabolcs Domonkos und Peter Molnar gilt unser Dank für die kreative “Visual-Power” beim Speyer- und Huckingen-Projekt. Ferner danken wir der Stadt Nabburg, stellvertretend Herrn 1. Bürgermeister Armin Schärtl, der Katholischen Kirchenstiftung St. Johannes d.T., Nabburg, sowie der Stadt Sulzbach-Rosenberg, stellvertredend Herrn 1. Bürgermeister Gerd Geismann, für die gute Zusammenarbeit. Auch allen anderen Auftraggebern sowie Silvia Codreanu-Windauer und Martin Pietsch vom BLfD und Karl Schmotz von der Kreisarchäologie Deggendorf danken wir für das Vertrauen in unsere Arbeit und die Unterstützung. Auch mit anderen Kulturträgern haben wir gut zusammengearbeitet, so mit Christa und Rafael Haubelt vom Stadtmuseum Nabburg, Edith Zimmermann vom Stadtmuseusem Sulzbach-Rosenberg sowie Chrisitine Kaufmann, Laura Heeg und Simone Heimann vom Historischen Museum der Pfalz in Speyer. Walter Schraml vom Verein der Freunde von St. Martin e.V. mein ganz persönlicher Dank für sein großes Engagement beim Projekt Informations- und Dokumentationsstätte St. Martin in Ermhof!

Wir hoffen, auch im nächsten Jahr spannende und interessante Aufgaben und Projekte vorstellen zu können.

Für das gesamte Team Schauhütte-Archäologie Mathias Hensch

Das Innere der Apsis der Sulzbacher Burgkirche in einer Computervisualisierung von Schauhütte-3D, Mathias Hensch & Markus Kortlang, 2004
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Thema: Grabungsprojekte, Projekte 3D Archäologie - Rekonstruktionen, Hintergründe, Was wir bieten - Archäologische Ausgrabungen, Was wir bieten - 3D-Archäologie & Visualisierungen, Schauhütte-Videothek | Kommentare (0)

Grabungen im mittelalterlichen Friedhofsareal zwischen St. Kastulus und St. Johannes d.T. in Moosburg - ein Pressebericht

Thursday, 10. November 2011 21:20

Einen aktuellen Presseartikel zu unseren Notgrabungen auf dem Vorplatz des St. Kastulus-Münsters in Moosburg an der Isar finden Sie unter diesem Link. Wir werden Ihnen in den kommenden Wochen auch auf www.schauhuette.de detaillierte Informationen über den Arbeitsstand unserer Grabungen in Moosburg geben.

Foto (c): merkur-oniline.de, Roland Albrecht, Moosburg
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Von Bären und Brombeeren, vom Bauen und Brauen

Sunday, 6. November 2011 12:53

Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Sie unseren Beitrag im aktuellen Archäologischen Jahr in Bayern 2011 zu den Nabburger Grabungen der Jahre 2008 bis 2010.

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Von Bären und Brombeeren, vom Bauen und Brauen - Archäologische Spuren zur Frühzeit Nabburgs
Lkr. Schwandorf, Oberpfalz

Nabburg gehörte von der karolingischen bis in die frühstaufische Zeit zu den wichtigsten Burgen Nordbayerns. Am 30. Juni 929 stellte König Heinrich I. in Nabepurc zugunsten des Klosters Kempten eine Urkunde aus. Der erste ottonische Herrscher hielt sich offenbar vor oder nach dem in diesem Jahr durchgeführten Kriegszug gegen Böhmen auf der Burg an der Naab auf. Schon diese Ersterwähnung lässt die bedeutende Rolle des Ortes im Herrschaftsgefüge auf dem Nordgau der spätkarolingischen und ottonischen Zeit erahnen. Lesen Sie weiter indem Sie hier klicken […]

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Ein Presseartikel zum Stand der Nabburger Altstadtgrabungen

Saturday, 5. November 2011 10:14

Einen aktuellen Presseartikel von Wilhelm Ammann vom Neuen Tag zur Nabburger Stadtarchäologie finden sie unter diesem Link. Er bietet eine Zusammenfassung zum Stand der Arbeiten in der Nabburger Altstadt und informiert über die Ergebnisse der Radiokarbonproben der Kindergarten-Grabungen und über die Gräber im westlichen Zwingerweg.

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Neue Grabungen am Vorplatz von St. Kastulus in Moosburg

Tuesday, 18. October 2011 14:11

Ab kommender Woche werden wir den westlichen Vorplatz der Kirche St. Kastulus in Moosburg (Lkr. Freising) archäologisch untersuchen. Das Areal schließt nach Osten an die Kirche St. Johannes d. T. an. Schon 2006 und 2007 konnten wir bei Fundamentsanierungen in diesem Bereich interessante Befunde dokumentieren. Demnach können wir sowohl Befunde zur Baugeschichte beider Kirchen, als auch zum mittelalterlichen Friedhof in diesem zentralen Bereich erwarten.
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Eine bereits publizierte Zusammenfassung der bisherigen Grabungsergebnisse finden Sie im neuen Band des Archäologischen Vereins Freising: Mathias Hensch, Archäologische Untersuchungen in und um die ehemalige Stiftskirche St. Kastulus in Moosburg, Landkreis Freising. In: Archäologie im Landkreis Freising 9, Freising 2011, 87 ff.

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Interessierte Besucher auf der Grabung sind jederzeit willkommen.

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Wissenschaftliche Fachtagung zu Zentralorten des Frühmittelalters in Süddeutschland

Thursday, 6. October 2011 10:42

Mathias Hensch von der Schauhütte-Archäologie wird vom 7. bis zum 9. Oktober 2011 an der Fachtagung
Zentrale Orte und zentrale Räume des Frühmittelalters in Süddeutschland in Bad Neustadt a.d. Saale teilnehmen und dabei am Sonntag, den 9. Oktober einen  Vortrag mit dem Titel Verkehr, Wirtschaft und Herrschaft – Zur Struktur herrschaftlicher Kernräume zwischen Regensburg und Forchheim während des 8. bis 11. Jahrhunderts halten. Die Tagung wird organisiert vom Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Peter Ettel, Lukas Werther M.A.) und von Römisch-Germanischen-Zentralmuseums in Mainz im Rahmen des Forschungsprojekts Reiterkrieger, Burgenbauer - Die frühen Ungarn und das “Deutsche Reich” vom 9. bis zum 11. Jahrhundert.

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Palatium, monasterium, civitas, castellum – die Schriftquellen des Frühmittelalters kennen zahlreiche Begriffe für verschiedene weltliche und geistliche Zentren.
Häufig bezeichnen derartige Nennungen aber nicht einzelne Orte, sondern Zentralräume mit zahlreichen Elementen unterschiedlicher Funktion. Auch die Archäologie versucht mit ihren Sachquellen Zentralität zu definieren, zentrale Orte und Räume zu identifizieren und wenn möglich mit der schriftlichen Überlieferung zu synchronisieren. Lesen Sie weiter auf der Webseite des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums in Mainz oder auf der Seite des Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Jena.

Eine tv-mediale Retrospetive zur Tagung finden Sie unter diesem Link.

Bild: Blick auf die Hochfläche der frühmittelalterlichen Großburg auf dem Frohnberg bei Sulzbach-Rosenberg.

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Ein neuer Videoblog zur Archäologie Nabburgs

Friday, 16. September 2011 10:55

Einen neuen Videoblog zu unseren derzeit laufenden archäologischen Untersuchungen im nordöstlichen Altstadtbereich von Nabbrug in der Oberpfalz finden Sie jetzt bei youtube. Sie erfahren bislang Unbekanntes über die mittelalterliche Befestigung der Nabepurc, die bin in die Karolingerzeit zurückreicht.
Erstellung des Videos am 13. September 2011.

Klicken sie bitte hier!

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Ein Fernsehbeitrag zur aktuellen Nabburg-Grabung

Saturday, 10. September 2011 7:01

Einen Fernsehbeitrag des Regionalsenders OTV finden Sie, wenn Sie her klicken…

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Tag des offenen Denkmals auf der Ausgrabung in Nabburg

Friday, 9. September 2011 23:01

Im Rahmen des bundesweiten Tag des offenen Denkmals bieten wir am Sonnatg den 11. September 2011 Führungen zu unseren derzeit laufenden archäologischen Grabungen in der Nabburger Altstadt an.

Archäologe und Grabungsleiter Dr. Mathias Hensch wird in Zusammenarbeit mit Stadtheimatpfleger Raphael Haubelt und dem Museumsverein des Stadtmuseums Zehentstadel um 14 Uhr und um 15.30 zwei Führungen vor Ort geben. Treffpunkt ist die Baustelle des Kindergartens St. Marien in der Sackwebergasse 24.

Das Betreten der Baustelle erfolgt auf eigene Gefahr. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit.

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Wir feuen uns auf Ihren Besuch.

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“Actum ad Nabepurg” - Neue Erkenntnisse zur frühen Befestigung des wichtigsten Zentralorts im Naabraum

Wednesday, 7. September 2011 21:12

Nabburg galt schon aufgrund ihrer Erstnennung im Jahre 929 als Aufenthaltsort des Königs Heinrich I. auf seinem Kriegszug gegen Böhmen, als einer der ältesten Orte in der Oberpfalz. Der Zentralort hoch auf dem Bergrücken oberhalb der Naab gelegen, war eine wichtige Drehscheibe des Fernverkehrs von West nach Ost und Nord nach Süd.
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In Nabburg konnten wir in den letzten Jahren durch mehrere Grabungen wichtige neue Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte erzielen. Hierzu gehören u.a. dei Entdeckung von Siedlungsspuren und Friedhöfen, die bis ins 8. Jahrhundert zurückgehen. Als „Gradmesser“ für die Bedeutung dieses Ortes ist jedoch die frühe Befestigung zu sehen.
Beim Neubau des Kindergartens stießen wir auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche gleich auf mehrere Befestigungsreste, deren älteste Phasen möglicherweise bis ins 8./frühe 9. Jahrhundert zurückgehen. Zunächst wurde die Siedlung wahrscheinlich mit einer Holzpalisade umwehrt, die dann an gleicher Stelle durch eine massive Trockenmauer mit Hinterschüttung ersetzt wurde.

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Schließlich errichtete man später eine gemörtelte Steinmauer, die an dieser Stelle in ihrer ältesten Bauphase wohl ins 10. Jahrhundert zu datieren ist und im 14. Jahrhundert einmal grundlegend repariert wurde.
Im Zusammenhang mit den bislang archäologischen untersuchten Mauerabschnitten deutet sich an, dass fast das gesamte heutige Altstadtareal schon vor 1000 Jahren mit einer gemörtelten bis 2 m starken Steinmauer umgeben war. Damit gehörte Nabburg damals neben Regensburg zu den größten befestigten Plätzen der Oberpfalz. Da die Befestigung bis in die frühe Karolingerzeit zurückgeht, dürfte Nabburg neben Sulzbach das älteste Herrschaftszentrum nördlich der Donau gewesen sein, ein Ort von zentraler Bedeutung für die administrative Organisation des östlichen Nordgaus.

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