Beiträge vom October, 2010

Shetland Nachlese: The Assembly Project - erste Ergebnisse der Geomagnetik

Friday, 29. October 2010 19:38

imgp1769klein.jpgIm Fortgang des HERA-Projekts “The Assembly Project” der Universitäten Oslo (N, Frode Iversen), Wien (A, Natascha Mehler), Orkney und Durham (GB, Sara Semple, Alexandra Sanmark) sind die im Sommer 2010 überwiegend von Joris Coolen und Mathias Hensch in Tingwall und Papa Stour auf Shetland durchgeführten geomagnetischen Untersuchungen durch Joris Coolen und Natascha Mehler von der Universität Wien in zwei Berichten publiziert worden. Beide “field-reports” können Sie unter folgendem Link herunterladen: Bitte klicken Sie hier.

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10 Monate Altstadtgrabungen in Nabburg - Resumee und Ausblick

Monday, 25. October 2010 10:42

Einladung zum öffentlichen Vortrag

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Am Mittwoch, den 27. Oktober 2010, findet im Nabburger Stadtmuseum Zehentstadel ein Abendvortrag zu den Ergebnissen der Altstagrabungen der letzten 10 Monate statt.

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Archäologe Mathias Hensch informiert über die zahlreichen interessanten Siedlungs- und Nutzungsspuren, die im Bereich der ehemaligen Spitlakirche St. Maria und dem westlichen Zwingerweg untersucht werden konnten. Zugleich werden die neuen Befunde in Bezug zu den 2004 bis 2008 gewonnenen archäologischen Erkenntnissen gesetzt und der historische Rahmen im Kontext der Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte der mittleren Oberpfalz vom 7. bis zum 13. Jahrhundert sowie der spätmittelalterlichen Stadtgeschichte erläutert. Alle interessierten Oberpfälzer sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr.

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Der Huckinger Steinturm in seinen historischen Bauphasen - unser neues 3D-Projekt

Sunday, 24. October 2010 18:12

huckingen-turm-2.jpgSchauhütte-3D und Framefusion arbeiten zur Zeit an der dreidimensionalen Darstellung verschiedener Bauzustände des Steinturms in Duisburg-Huckingen, dem ältesten profanen Bauwerk im heutigen Stadtgebiet von Duisburg. Auftraggeber ist die Duisbuger Stadtarchäologie (Dr. Volker Herrmann). Dargestellt werden drei Bauzustände des Turms vom späten 12. bis zum 14. Jahrhundert, sowie zwei Innenansichten zu den mittelalterlichen Bauphasen des frühen 13. und 14. Jahrhunderts.

Die 3D-Standbilder werden als lebensnahe Rekonstruktionen gestaltet und sollen einen Eindruck von der Entwicklung des Bauwerks und dessen Nutzung während des hohen und späten Mittelalters vermitteln. Wir werden Sie über dieses Projekt weiter informieren und die Endprodukte hier bei www.schauhuette.de vorstellen.

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Amberg, der “markomannische Königssitz” Marobudum? - Eine kritische Stellungnahme aus aktuellem Anlass

Thursday, 14. October 2010 16:57

Offener Brief zum Artikel „Ein Rutsch um 1000 Jahre zurück“ und „Herunter von den Bäumen“ in der Amberger Zeitung / Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 13.10.2010

Quelle: Spiegel onlineDort wo heute die Stadt Amberg liegt, soll einst Marobudum gelegen haben, die „Hauptstadt der Markomannen“, benannt nach König Marbod (ca. 30 v. Chr.—37 n. Chr.), dem „Gründer der Königstadt Marobudum“. Zu dieser Kernaussage gelangt der Redakteur der Amberger Zeitung in seiner Analyse des gerade in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt erschienenden Buchs „Germania und die Insel Thule. Die Entschlüsselung von Ptolomaios Atlas der Oikumene“. Berliner Altphilologen, Mathematiker und Geographen stellen hier ihre Forschungsergebnisse zur genauen Lokalisierung der auf der berühmten Weltkarte des griechischen Astronoms, Mathematikers und Philosophen Claudius Ptolomaios (ca. 100 — 170 n. Chr.) verzeichneten Orte vor. Neben der antiken Welt berücksichtigt Ptolomaios hier u.a. auch die „Germania Magna“, also die Regionen nördlich der römischen Reichgrenze, die nicht zum unmittelbaren Einflussbereich römischer Politik und außerhalb der eigentlichen Provinzgrenzen lagen. Mit komplexen mathematischen Berechungen haben die Berliner Wissenschaftler versucht, die antiken Koordinaten zu entzerren und auf moderne Geodaten umzurechnen. Da erscheint nun als Nr. 105 ein Ort namens „Marobudum“, dessen Lage mit „bei Amberg“ angebeben wird. Bevor man nun aber mit der Planung der 2000-Jahres-Feier für 2037 in Amberg beginnt, sei es mir als Archäologen gestattet, einige wenige kritische Anmerkungen zu dieser Problematik zu machen, zu der ein ganzes Bündel weiterer Bemerkungen hinzuzufügen wäre.
Die Autoren des neuen Buches weisen für ihre Lokalisierungsversuche der Orte innerhalb der Germania Magna u.a. explizit auf die geringe Genauigkeit der ptolomaischen Koordinaten hin, die „die Genauigkeit der modernen Koordinaten vermindert und die Identifizierung von Orten erschwert“ (S. 22). Dieser Problematik und den großen Schwierigkeiten bei der Interpretation der primären Geschichtsquelle wird dabei ein eigenes Kapitel des Buches gewidmet. Die Berliner „umschiffen“ solche Unsicherheiten, indem sie die Lage der Siedlungen vorsichtig mit der Präposition „bei“, also „bei Hannover”, „bei Braunschweig“ und eben „bei Amberg“ versehen. Hinzu kommt, wie auch richtig bemerkt wird, dass Ptolomaois selbst nie in die Germania Magna gereist ist, keinen dieser Orte aus eigener Anschauung kannte. Er musste sich bei seiner Kartierung einzelner „Städte“ also auf sogenannte Sekundärquellen verlassen. Dies waren überwiegend mündliche Berichte von Gewährsmännern, die sicher zu großen Teilen in der römischen Armee dienten. Hierin liegt eine weitere große Unsicherheit, denn schon die zeitgenössische orale Tradierung dürfte, wie auch die von Ptolomäus herangezogenen schriftlichen Dokumente, stark fehlerbehaftet gewesen sein. Schon allein diese Ausgangslage verbietet eigentlich eine Verbindung der genannten antiken Orte mit heutigen Siedlungsplätzen.
In den allerwenigsten Fällen kann man zudem von einer Siedlungskontinuität bis zum heutigen Tag auszugehen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die spätkeltische „Stadt“ (Oppidum) von Manching (Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm). Hier existierte während des 2. und 1. Jahrhunderts vor Christus eine der flächenmäßig größten „Städte“ in Mitteleuropa. Ihr antiker Name ist unbekannt. Die riesige, über 380ha große und befestigte Siedlungsfläche wurde nach dem Untergang des Oppidums nicht wieder aufgesiedelt.

Ob nun freilich das “Marobudum” bei Ptolomaios tatsächlich auf den Markomannenkönig Marbod zurückgeht, ist mit gar keiner Quelle zu belegen. Aus dem Raum um Amberg kennen wir fast keinen frühkaiserzeitlich-germanischen Fundniederschlag des 1., 2. und 3. Jahrhunderts, und nur einen geringen spätkeltischen Fundanfall aus kurz vor der Zeitenwende. Für die betreffende Zeitspanne ist also von einem recht dünn besiedelten Raum ausgehen. Und aus Amberg? Aus dem Stadtgebiet selbst liegt kein einziger bekannter Fund aus dem 1. bis 5. Jahrhunderts nach Christus vor — ein bisschen wenig für einen „germansichen Königssitz“. Bliebe anzumerken, dass die von den Berliner Forschern für „Marobudum“ angegebenen, transformierten Geokoordinaten (49 °22´N / 11° 44´ E) gar nicht im engeren oder auch nur weiteren Stadtgebiet von Amberg liegen, sondern im südwestlichen Landkreis Amberg-Sulzbach zwischen der Ortschaften Reusch und Guttenberg, 3,5 km östlich von Kastl.

Letztlich sollte man die zweifelsohne interessante Arbeit der Berliner Naturwissenschaftler als das sehen, was sie ist: Eine geographisch-mathematische Quellenbearbeitung, deren Beitrag zur Siedlungs- und Kulturgeschiche nicht überwertet werden darf und doch eher gering sein dürfte. Zu hoffen ist, dass „Marobudum“ nicht zu einem Dogma in der Amberger Heimatgeschichte und der Oberpfälzer Regionalgeschichte wird, das wäre schade. Stadt und Region haben anderes Potenzial, darunter auch sehr viel archäologisches. Die Amberger müssen dafür Sorge tragen, dass dieses Potenzial nicht unbeobachtet den Baggern geopfert wird.

Literatur zur Übersicht:

Amberg und das Land an Naab und Vils. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 44, Stuttgart 2004.

Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch,Dieter Lelgemann:
Germania und die Insel Thule: Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ “Atlas der Oikumene”. Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ “Atlas der Oikumene”, Darmstadt 2010.
Bild: (c) spiegel online

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Das geplante frühmittelalterliche Dorf im “Geschichtspark Bärnau” in der 3D-Visualisierung

Sunday, 3. October 2010 12:50

In Kooperation mit unseren Freunden von framefusion in Regensburg Szabolcs Domonkos und Peter Molnar hat Mathias Hensch von Schauhütte-Archäologie im Auftrag des Geschichtsparks Bärnau (Lkr. Tirschenreuth) eine 3D-Visualisierung des im Aufbau befindlichen “Frühmittelalterdorfes” konstruiert. Lage und Kubaturen der Baukörper, darunter eine “frühmittelalterliche Holzkirche”, Grubenhäuser, ein “Langhaus” und weitere Wohnhäuser, sowie eine sogenannte Motte (”um 1100″), wurden dabei durch die Baupläne des Auftraggebers vorgegeben. Im Hintergrund erscheint außerdem das ebenfalls in Planung stehende “Hochmittelalterdorf” als mehr oder minder schematische Darstellung im Sinne eines “Platzhalters”. Die Ausgestaltung der Landschaft erfolgte zu großen Teilen als “Postproduktion” in Photoshop.

Zum Ansehen klicken Sie bitte auf das Bild. 

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