Beiträge vom December, 2010

Weihnachten 2010

Friday, 17. December 2010 21:09

Auch zum Jahresende 2010 wünscht Schauhütte-Archäologie allen interessierten Lesern frohe Weihnachten und einen guten und vielleicht auch nachdenklichen Jahreswechsel.

2010 war für die Schauhütte aus archäologischer Sicht ein ereignisreiches und spannendes, aber auch ein sehr anstrengendes Jahr. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass wir gut durch das Jahr gekommen sind, namentlich Sebastian, Erika und Bine und besonders Ines - ohne Euch wäre es nicht gegangen. Dank auch allen Auftraggebern, Unterstützern und Freunden, besonders den Machern von framefusion, Szabolcs und Peter. Ich hoffe, dass es auch im kommenden Jahr viele spannende und kreative Momente in unserer gemeinsamen Arbeit gibt.

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Mathias Hensch, Schauhütte-Archäologie in Eschenfelden.

Thema: Grabungsprojekte, Projekte 3D Archäologie - Rekonstruktionen, Hintergründe, Was wir bieten - Archäologische Ausgrabungen, Was wir bieten - 3D-Archäologie & Visualisierungen, Schauhütte-Videothek | Kommentare (0)

Auf den Punkt gebracht…

Wednesday, 15. December 2010 11:35

Hier hat es mal einer kurz und bündig auf den Punkt gebracht -

ein lesens- und denkenswerter Kurzkommentar des Hamburger Journalisten Fabian Schindler:

Schützt die Archäologie - lesen Sie den Kommentar auf der Webseite des Hamburger Abendblatts. Da der Link nicht funktioniert, folgt hier der vollständige Text aus dem Hamburger Abendblatt vom 21. Juli 2010:

Schützt die Archäologie
von Fabian Schindler

Nein, sie sind nicht zu beneiden. Nicht nur, dass die Archäologen bei brütender Hitze, klirrender Kälte oder Platzregen arbeiten müssen, macht den Beruf alles andere als angenehm.

Auch die Tatsache, dass jede Ausgrabung ein Wettlauf mit der Zeit ist, stimmt alles andere als zuversichtlich. Es sind oft nur wenige Wochen oder Monate, die den Archäologen zur Verfügung stehen, um zu retten, was noch gerettet werden kann, bevor die Baumaschinen wieder alles zuschütten und platt machen. Denn fast jede Grabungsstätte muss später einem neuen Wohnviertel, einer neuen Straße oder, wie in der Türkei, gar einem Stausee weichen. Jahrtausendealte, unwiederbringliche Schätze werden überflutet, zubetoniert, vergessen, ignoriert.

Es ist schon kurios: Die ganze Welt schrie bei dem kulturellen Kahlschlag, den die Taliban in Afghanistan begingen, auf, als diese die Buddha-Statuen in Bamiyan sprengten. Ein einmaliges Zeugnis der Geschichte wurde in Schutt und Asche gelegt. Doch gleichzeitig wird auch bei uns tagtäglich ein kultureller Kahlschlag begangen - und keiner protestiert. Im Gegenteil: Die Grabungen der Archäologen werden von vielen als unangenehmes Übel betrachtet, das Baufirmen und auch Investoren für neue Immobilien viel Geld kostet. Von eben jenen Leuten, die im Urlaub in ?gypten, Rom und Athen das bestaunen, was Archäologen dort für die Nachwelt bewahrt haben. Es ist schon kurios, sich selbst als Kulturnation zu bezeichnen, wenn die eigene Kultur insgesamt so wenig Achtung erfährt.dsc_0027klein.jpg

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Winterarbeit am 3D-Projekt Huckingen

Wednesday, 8. December 2010 10:36

Die insgesamt fünf 3D-Schaubilder zu den Bauphasen des Huckinger Steinturms mit zugehöriger Hofstelle befinden sich in fleißiger Aufbauarbeit. Damit Sie sehen können, wer sich eigentlich hinter den Bildern verbirgt, an dieser Stelle eine kurze visuelle Vorstellung der Produzenten von framefusion und Schauhütte-3D und des warmen Arbeitsplatzes in der Brudermühlstraße in Regensburg:

Szabolcs Domonkos (oben), Peter Molnar (unten) und Mathias Hensch (ohne Bild).

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Thema: Projekte 3D Archäologie - Rekonstruktionen, Hintergründe | Kommentare (0)