Ergebnisse der Grabungen am Sulzbacher Pfarrplatz vom November 2010 - eine kurze Zusammenfassung
Wednesday, 26. January 2011 17:11
Die archäologischen Untersuchungen im Außenbereich der ehemaligen Deutschen Schule, Pfarrplatz 2 in Sulzbach erbrachten weitere Befunde zur spätmittelalterlichen Nutzung und Bebauung des am Nordrand des ältesten Altstadtbereichs peripher gelegenen Areals.
Bereits im späten Mittelalter wurde das Gelände großflächig abplaniert, so dass sich eine positive vertikale Stratigraphie, zumindest in den Schnitten 10 und 11 im südlichen Innenhof nicht erhalten hatte.
Aufgrund massiver Abplanierung, die wahrscheinlich bereits im 16. Jahrhundert beim Bau der heute stehenden Häuser stattgefunden hat, waren zu vermutende früh- und hochmittelalterliche Strukturen oder positive Schichtauflagen im Außenbereich von Pfarrplatz 2 nicht mehr vorhanden. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde der an einigen Stellen in Schnitt 11 der hoch anstehende natürliche Fels mit Hilfe der Technik des Feuersetzens abgearbeitet. Älteste datierbare Siedlungsspuren ließen sich in Schnitt 11 in Form einer flach erhaltenen Grube für das 13. Jahrhunderts feststellen. Bemerkenswert ist der Fund von Hohlziegeln in dieser Grube, die für die romanische Zeit die Verwendung von Dachziegeln des Mönch-Nonne-Typs auch in peripheren Siedlungsbereichen Sulzbachs überliefern. Lesen Sie weiter, indem Sie auf die folgende Klammer klicken…
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Thema: Grabungsprojekte | Kommentare (0)
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