Beiträge vom September, 2011

Ein neuer Videoblog zur Archäologie Nabburgs

Friday, 16. September 2011 10:55

Einen neuen Videoblog zu unseren derzeit laufenden archäologischen Untersuchungen im nordöstlichen Altstadtbereich von Nabbrug in der Oberpfalz finden Sie jetzt bei youtube. Sie erfahren bislang Unbekanntes über die mittelalterliche Befestigung der Nabepurc, die bin in die Karolingerzeit zurückreicht.
Erstellung des Videos am 13. September 2011.

Klicken sie bitte hier!

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Ein Fernsehbeitrag zur aktuellen Nabburg-Grabung

Saturday, 10. September 2011 7:01

Einen Fernsehbeitrag des Regionalsenders OTV finden Sie, wenn Sie her klicken…

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Tag des offenen Denkmals auf der Ausgrabung in Nabburg

Friday, 9. September 2011 23:01

Im Rahmen des bundesweiten Tag des offenen Denkmals bieten wir am Sonnatg den 11. September 2011 Führungen zu unseren derzeit laufenden archäologischen Grabungen in der Nabburger Altstadt an.

Archäologe und Grabungsleiter Dr. Mathias Hensch wird in Zusammenarbeit mit Stadtheimatpfleger Raphael Haubelt und dem Museumsverein des Stadtmuseums Zehentstadel um 14 Uhr und um 15.30 zwei Führungen vor Ort geben. Treffpunkt ist die Baustelle des Kindergartens St. Marien in der Sackwebergasse 24.

Das Betreten der Baustelle erfolgt auf eigene Gefahr. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit.

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Wir feuen uns auf Ihren Besuch.

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“Actum ad Nabepurg” - Neue Erkenntnisse zur frühen Befestigung des wichtigsten Zentralorts im Naabraum

Wednesday, 7. September 2011 21:12

Nabburg galt schon aufgrund ihrer Erstnennung im Jahre 929 als Aufenthaltsort des Königs Heinrich I. auf seinem Kriegszug gegen Böhmen, als einer der ältesten Orte in der Oberpfalz. Der Zentralort hoch auf dem Bergrücken oberhalb der Naab gelegen, war eine wichtige Drehscheibe des Fernverkehrs von West nach Ost und Nord nach Süd.
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In Nabburg konnten wir in den letzten Jahren durch mehrere Grabungen wichtige neue Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte erzielen. Hierzu gehören u.a. dei Entdeckung von Siedlungsspuren und Friedhöfen, die bis ins 8. Jahrhundert zurückgehen. Als „Gradmesser“ für die Bedeutung dieses Ortes ist jedoch die frühe Befestigung zu sehen.
Beim Neubau des Kindergartens stießen wir auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche gleich auf mehrere Befestigungsreste, deren älteste Phasen möglicherweise bis ins 8./frühe 9. Jahrhundert zurückgehen. Zunächst wurde die Siedlung wahrscheinlich mit einer Holzpalisade umwehrt, die dann an gleicher Stelle durch eine massive Trockenmauer mit Hinterschüttung ersetzt wurde.

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Schließlich errichtete man später eine gemörtelte Steinmauer, die an dieser Stelle in ihrer ältesten Bauphase wohl ins 10. Jahrhundert zu datieren ist und im 14. Jahrhundert einmal grundlegend repariert wurde.
Im Zusammenhang mit den bislang archäologischen untersuchten Mauerabschnitten deutet sich an, dass fast das gesamte heutige Altstadtareal schon vor 1000 Jahren mit einer gemörtelten bis 2 m starken Steinmauer umgeben war. Damit gehörte Nabburg damals neben Regensburg zu den größten befestigten Plätzen der Oberpfalz. Da die Befestigung bis in die frühe Karolingerzeit zurückgeht, dürfte Nabburg neben Sulzbach das älteste Herrschaftszentrum nördlich der Donau gewesen sein, ein Ort von zentraler Bedeutung für die administrative Organisation des östlichen Nordgaus.

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“Es geht um unser eigenes Ich” - Dr. Henschs Streifzug durch seinen archäologischen Fundus - Boden ein Archiv

Monday, 5. September 2011 19:17

Ein Artikel aus dem Neuen Tag, Weiden:
Pfreimd. (cv) Dr. Mathias Hensch ist nicht nur Archäologe, er ist auch Botschafter mit einem großen Anliegen: Mit dem Boden, “dem Gedächtnis der Gesellschaft”, muss sorgsam umgegangen werden. Die Botschaft kam bei den über 50 Zuhörern an. Sie waren gerne der Einladung des Lions-Clubs Oberpfälzer Wald und des heimatkundlichen und historischen Arbeitskreises “Der Stadtturm” in den neuen Bürgersaal gefolgt.

Der Club hatte die Ausgrabungsarbeiten in der Stadt Nabburg mit einer Spende finanziell unterstützt. Spontan sagte Dr. Hensch zu, die Ergebnisse der Grabungen zu präsentieren… Lesen Sie weiter, indem Sie diesem Link folgen.

Über Öffentlichkeitsarbeit auf der Frankenalb informiert die Webseite des Pfarrverbands Lauterhofen - klicken Sie bitte hier.
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Foto:Rudi Bayerl, Neumarkt .d. Opf.

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Ein Kommentar von Sepp Lösch zur Stadtarchäologie in Sulzbach

Friday, 2. September 2011 20:40

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Lesen Sie einen Kommentar des ehemaligen Chefredakteurs der Sulzbach-Rosenberger Zeit, Sepp Lösch, den er zu den umfangreichen archäologischen Begleituntersuchungen während der Sanierung der “Neustadt” in Sulzbach-Rosenberg 2008 verfasst hat. Ein Plädoyer für die kommunale Archäologie.
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Zu Sepp Löschs Kommentar gelangen Sie, wenn Sie hier klicken.

Bauarbeiten in der Neutorgasse von Sulzbach

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