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	<title>Comments for Schauhuette</title>
	<link>http://www.schauhuette.de/blog</link>
	<description>Anschauliche Archäologie</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 08:54:28 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Comment on Die &#8220;Nabepurc&#8221; zur Zeit der Ottonen - Lebensbilder für das Nabburger Stadtmuseum im Zehentstadel by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Faszinierende Nabepurc - Neue Grabungen an der ältesten Befestigung des früh- und hochmittelalterlichen Zentralorts Nabburg</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/419#comment-10476</link>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 19:27:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/419#comment-10476</guid>
					<description>[...] Zwar läuft die derzeitige Untersuchung erst wenige Tage, doch lässt sich schon jetzt wahrscheinlich machen, dass sich in den Untersuchungsflächen sowohl zahlreiche Befunde des frühen und hohen Mittelalters, als auch ein gut erhaltener Teilabschnitt der karolingisch-ottonischen Befestigung der Nabepurc erhalten haben. Über die genauen Resultate der Grabung werden wir Sie in der nächsten Zeit hier auf www.schauhütte.de informieren. Wir werden außerdem versuchen, Ihnen nach längerer Video-Pause einen neuen Beitrag auf den youtube-Kanal von Schauhütte-Archäologie zu stellen, in dem wir über die laufende Grabung in bewegten Bildern berichten. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Zwar läuft die derzeitige Untersuchung erst wenige Tage, doch lässt sich schon jetzt wahrscheinlich machen, dass sich in den Untersuchungsflächen sowohl zahlreiche Befunde des frühen und hohen Mittelalters, als auch ein gut erhaltener Teilabschnitt der karolingisch-ottonischen Befestigung der Nabepurc erhalten haben. Über die genauen Resultate der Grabung werden wir Sie in der nächsten Zeit hier auf <a href="http://www.schauh" rel="nofollow">www.schauh</a>ütte.de informieren. Wir werden außerdem versuchen, Ihnen nach längerer Video-Pause einen neuen Beitrag auf den youtube-Kanal von Schauhütte-Archäologie zu stellen, in dem wir über die laufende Grabung in bewegten Bildern berichten. [&#8230;]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Comment on Neues zum Mittelalter an Rhein und Rhur - Eine neue Publikation der Stadtarchäologie Duisburg by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Die digitalen Rekonstruktionen zum Huckinger Steinturm - die Innenräume</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/261#comment-10066</link>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 20:24:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/261#comment-10066</guid>
					<description>[...] Nach längerer Zeit sind sie nun fertig - die Rekonstruktionen, die Schauhütte-Archäologie und Framefusion im Auftrag der Stadtarchäologie Duisburg vom Huckinger Steinturm - dem ältesten profanen Gebäude Duisburgs - angefertigt haben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Nach längerer Zeit sind sie nun fertig - die Rekonstruktionen, die Schauhütte-Archäologie und Framefusion im Auftrag der Stadtarchäologie Duisburg vom Huckinger Steinturm - dem ältesten profanen Gebäude Duisburgs - angefertigt haben. [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Neues von der alten Nabepurc - Das Frühmittelalter in Nabburg by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Die &#8220;Nabepurc&#8221; zur Zeit der Ottonen - Lebensbilder für das Nabburger Stadtmuseum im Zehentstadel</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/321#comment-8572</link>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 07:17:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/321#comment-8572</guid>
					<description>[...] Am Westufer der Naab gelegen flankierte die Burg einen wichtigen Übergang  des Fernverkehrs über den Fluss. Die bedeutenden frühmittelalterlichen West-Ost-Verkehrsverbindungen in der heutigen mittleren Oberpfalz verliefen vom Westrand der Alb über die Hersbrucker Bucht über Sulzbach weiter nach Nabburg und von dort aus weiter in Richtung Prag. Östlich der wichtigen Verkehrspforte bei Sulzbach mit seiner Burg bot die Hahnbacher Senke geeignete Voraussetzungen für die Fortsetzung dieser Routen in Richtung Nabburg, das demnach wie Sulzbach ein wichtiger Etappenort an der anscheinend ältesten nachweisbaren Verbindungsstrecke zwischen dem fränkischen und slawischen Raum war. Diese West-Ost-Linie traf in Nabburg auf einen wichtigen Nord-Süd-Handelsweg, wobei hier von beiden Routen aus vom Wagen auf das Schiff naababwärts umgeladen werden konnte. Der Warenverkehr auf der Naab spielte für die Entwicklung des Ortes sicher schon im Frühmittelalter eine ganz entscheidende Rolle. Wie wichtig der mittlere Naabraum für das Verkehrsnetz des Frühmittelalters nördlich der Donau war, zeigt in besonderer Weise auch die Erwähnung des etwa 30 km naababwärts gelegenen Premberg / breemberga am Westufer der Naab im so genannten Diedenhofener Kapitular Karls des Großen aus dem Jahr 805. Aufgrund einer zu vermutenden Gesamtfläche zwischen etwa 5 und 6 ha gehört die frühmittelalterliche Nabburg nach der Kategorisierung Peter Ettels zu den „sehr großen Burgen“ des Frühmittelalters im nordbayerischen Raum. Analysiert man den Katasterplan, so lässt sich noch heute eine Zweiteilung der auf einem etwa 450 x 200 m (~ 9 ha) großen Bergrücken am Westufer der Naab gelegenen Altstadt ausmachen, die ihren Ursprung mit großer Sicherheit in der Konzeption der frühmittelalterlichen Burg hat. Am Nordende des großflächigen Terrassensporns zeichnet sich um die Kirche St. Johannes d.T., die in ihrem Bauzustand auf das 14. Jahrhundert zurückgeht, die ehemalige Hauptburg gut ab. Der heutige Straßenverlauf am Übergang von Obertorstraße zum Oberen Markt und die Lage des seitlich an der südlichen Hangkante positionierten Oberen Tores lassen vermuten, dass diese Situation ursprünglich auf eine eigene Befestigung und ein Haupttor der Kernburg zurückgeht. Die frühmittelalterliche Kernburg könnte von beachtlicher Größe gewesen sein und mit ihren wesentlichen Teilen im Bereich der Johannes-Kirche, des St. Laurentius-Kirchleins, des heutigen Seyerleingartens mit dem Amtsgericht, des ehemaligen Pflegschlosses (heute Vermessungsamt) sowie des ehemaligen Burggutes in der Hüllgasse eingeschlossen haben. Sie hätte dann eine imposante Grundfläche von ca. 190 x 130 m, also weit über 2 ha besessen. Nicht ganz auszuschließen ist jedoch, dass nur der westliche Teil dieses Areals, das heißt der Bereich des ehemaligen Pflegschlosses und heutigen Amtsgerichts mit der Laurentius-Kirche die Hauptburg gebildet hat, die dann lediglich etwa 0,84 ha (96 x 87 m) groß gewesen wäre. Mit einer solchen Größe wäre die Kernburg der Nabburg noch immer deutlich größer gewesen als andere frühe Hauptburgen des 9. bis 12. Jahrhunderts, wie etwa der im 9./10. Jahrhundert wohl ebenfalls königlichen Burg Dollnstein im Altmühltal mit ca. 0,56 ha  oder der Hauptburg der civitas Ammerthal im Landkreis Amberg-Sulzbach, mit ca. 0,3 ha., jedoch kleiner als die sehr große Sulzbacher Kernburg mit ca. 1,4 ha. Nach Süden (und Osten?) schloss sich die Vorburg an, die vor allem die Baublöcke beiderseits des Oberen Marktes und der Schmiedgasse bis zum Mähntor im Südwesten der Altstadt umfasst und damit eine Grundfläche von mindestens 2,9 ha gehabt haben dürfte. Vergleichbare topographische Situationen und Zweiteilungen lassen sich bei zahlreichen frühmittelalterlichen Großburgen im rechtsrheinischen Mittelgebirgsraum erkennen, so auch bei den Nabburg benachbarten Befestigungen in Sulzbach, Creußen, Burgkunstadt, Ammerthal und Bamberg. Typologisch ist es außerdem denkbar, dass der noch heute erhaltene mächtige, an einigen Stellen fast 10 m tiefe Halsgraben nördlich der Altstadt bereits im 9./10. Jahrhundert existierte und im Laufe des Mittelalters nach und nach erweitert wurde. Annährungshindernisse in Form von vorgelagerten Gräben sind im frühmittelalterlichen Burgenbau Nordbayerns nicht unüblich und bei einer bedeutenden Burg wie der Nabburg nicht unwahrscheinlich. Von zahlreichen Vergleichsbeispielen grabengeschützter Hauptburgen im frühmittelalterlichen Burgenbau seien hier die benachbarte Burg Sulzbach und die bayerischen Burganlagen von Oberpöring, Landkreis Deggendorf , die Schwedenschanze im Rottensteiner Forst und die Karlburg genannt. Die beeindruckende Flächenausdehnung verdeutlicht somit bereits aus dem topographischen Befundzeigt die außergewöhnliche Stellung der Burg im Herrschaftsraum des ausgehenden frühen und beginnenden hohen Mittelalters. Die archäologischen Befunde der letzten sechs Jahre bestätigen dies voll und ganz. Unsere Grabungen der Jahre 2004 bis 2010 haben die großflächige Befestigung der Burgsiedlung von Nabburg bereits vor der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts nachgewiesen. Im nördlichen Vorfeld der Hauptburg befand sich bis in das 9./10. Jahrhundert ein Gräberfeld, dessen archäologische Bearbeitung von PD Dr. habil. Hans Losert (Universität Bamberg) vorbereitet wird. Die Lage dieser Nekropole ist insofern bemerkenswert, als dass hier eine nicht-fortifikatorische Nutzung des unmittelbaren Vorfelds der Hauptburg zu erkennen ist, die mit einem Siedlungskern nördlich der Burg zusammenhängen könnte. Da man annehmen kann, dass sich der Zufahrtsweg zur Hautburg entlang der südlichen Hangkante im Bereich des heutigen Straßenverlaufs der Kemnather Straße und/oder der Weiherstraße befunden hat, kann geradezu von einer prädestinierten Lage dieses Friedhofs nördlich der Burg gesprochen werden. Ein zweites frühmittelalterliches Gräberfeld wurde von uns 2010 am westlichen Hang der Altstadt angeschnitten. Dieses ist mindestens bis in das frühe 8. Jahrhundert zurückzuverfolgen und erbrachte germanisches Inventar (Publikation in Vorbereitung). Anzumerken ist auch, dass südlich der Burg im Bereich um die Kirche St. Georg sowie beidseitig der Naab mit frühen Siedlungsstrukturen zu rechnen ist, wie sie auf den Rekonsturkionsversuchen dargestellt wurden. So stammen aus dem Ramgraben, etwa 250 m südlich des Mähntores frühmittelalterliche Keramikfunde. Man darf demnach mit einer Anzahl an kleineren Siedlungseinheiten und Hofstellen im unmittelbaren Umfeld der Burg während des Frühmittelalters rechnen, wie es die Idealrekonstruktion eindrucksvoll zeigt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Am Westufer der Naab gelegen flankierte die Burg einen wichtigen Übergang  des Fernverkehrs über den Fluss. Die bedeutenden frühmittelalterlichen West-Ost-Verkehrsverbindungen in der heutigen mittleren Oberpfalz verliefen vom Westrand der Alb über die Hersbrucker Bucht über Sulzbach weiter nach Nabburg und von dort aus weiter in Richtung Prag. Östlich der wichtigen Verkehrspforte bei Sulzbach mit seiner Burg bot die Hahnbacher Senke geeignete Voraussetzungen für die Fortsetzung dieser Routen in Richtung Nabburg, das demnach wie Sulzbach ein wichtiger Etappenort an der anscheinend ältesten nachweisbaren Verbindungsstrecke zwischen dem fränkischen und slawischen Raum war. Diese West-Ost-Linie traf in Nabburg auf einen wichtigen Nord-Süd-Handelsweg, wobei hier von beiden Routen aus vom Wagen auf das Schiff naababwärts umgeladen werden konnte. Der Warenverkehr auf der Naab spielte für die Entwicklung des Ortes sicher schon im Frühmittelalter eine ganz entscheidende Rolle. Wie wichtig der mittlere Naabraum für das Verkehrsnetz des Frühmittelalters nördlich der Donau war, zeigt in besonderer Weise auch die Erwähnung des etwa 30 km naababwärts gelegenen Premberg / breemberga am Westufer der Naab im so genannten Diedenhofener Kapitular Karls des Großen aus dem Jahr 805. Aufgrund einer zu vermutenden Gesamtfläche zwischen etwa 5 und 6 ha gehört die frühmittelalterliche Nabburg nach der Kategorisierung Peter Ettels zu den „sehr großen Burgen“ des Frühmittelalters im nordbayerischen Raum. Analysiert man den Katasterplan, so lässt sich noch heute eine Zweiteilung der auf einem etwa 450 x 200 m (~ 9 ha) großen Bergrücken am Westufer der Naab gelegenen Altstadt ausmachen, die ihren Ursprung mit großer Sicherheit in der Konzeption der frühmittelalterlichen Burg hat. Am Nordende des großflächigen Terrassensporns zeichnet sich um die Kirche St. Johannes d.T., die in ihrem Bauzustand auf das 14. Jahrhundert zurückgeht, die ehemalige Hauptburg gut ab. Der heutige Straßenverlauf am Übergang von Obertorstraße zum Oberen Markt und die Lage des seitlich an der südlichen Hangkante positionierten Oberen Tores lassen vermuten, dass diese Situation ursprünglich auf eine eigene Befestigung und ein Haupttor der Kernburg zurückgeht. Die frühmittelalterliche Kernburg könnte von beachtlicher Größe gewesen sein und mit ihren wesentlichen Teilen im Bereich der Johannes-Kirche, des St. Laurentius-Kirchleins, des heutigen Seyerleingartens mit dem Amtsgericht, des ehemaligen Pflegschlosses (heute Vermessungsamt) sowie des ehemaligen Burggutes in der Hüllgasse eingeschlossen haben. Sie hätte dann eine imposante Grundfläche von ca. 190 x 130 m, also weit über 2 ha besessen. Nicht ganz auszuschließen ist jedoch, dass nur der westliche Teil dieses Areals, das heißt der Bereich des ehemaligen Pflegschlosses und heutigen Amtsgerichts mit der Laurentius-Kirche die Hauptburg gebildet hat, die dann lediglich etwa 0,84 ha (96 x 87 m) groß gewesen wäre. Mit einer solchen Größe wäre die Kernburg der Nabburg noch immer deutlich größer gewesen als andere frühe Hauptburgen des 9. bis 12. Jahrhunderts, wie etwa der im 9./10. Jahrhundert wohl ebenfalls königlichen Burg Dollnstein im Altmühltal mit ca. 0,56 ha  oder der Hauptburg der civitas Ammerthal im Landkreis Amberg-Sulzbach, mit ca. 0,3 ha., jedoch kleiner als die sehr große Sulzbacher Kernburg mit ca. 1,4 ha. Nach Süden (und Osten?) schloss sich die Vorburg an, die vor allem die Baublöcke beiderseits des Oberen Marktes und der Schmiedgasse bis zum Mähntor im Südwesten der Altstadt umfasst und damit eine Grundfläche von mindestens 2,9 ha gehabt haben dürfte. Vergleichbare topographische Situationen und Zweiteilungen lassen sich bei zahlreichen frühmittelalterlichen Großburgen im rechtsrheinischen Mittelgebirgsraum erkennen, so auch bei den Nabburg benachbarten Befestigungen in Sulzbach, Creußen, Burgkunstadt, Ammerthal und Bamberg. Typologisch ist es außerdem denkbar, dass der noch heute erhaltene mächtige, an einigen Stellen fast 10 m tiefe Halsgraben nördlich der Altstadt bereits im 9./10. Jahrhundert existierte und im Laufe des Mittelalters nach und nach erweitert wurde. Annährungshindernisse in Form von vorgelagerten Gräben sind im frühmittelalterlichen Burgenbau Nordbayerns nicht unüblich und bei einer bedeutenden Burg wie der Nabburg nicht unwahrscheinlich. Von zahlreichen Vergleichsbeispielen grabengeschützter Hauptburgen im frühmittelalterlichen Burgenbau seien hier die benachbarte Burg Sulzbach und die bayerischen Burganlagen von Oberpöring, Landkreis Deggendorf , die Schwedenschanze im Rottensteiner Forst und die Karlburg genannt. Die beeindruckende Flächenausdehnung verdeutlicht somit bereits aus dem topographischen Befundzeigt die außergewöhnliche Stellung der Burg im Herrschaftsraum des ausgehenden frühen und beginnenden hohen Mittelalters. Die archäologischen Befunde der letzten sechs Jahre bestätigen dies voll und ganz. Unsere Grabungen der Jahre 2004 bis 2010 haben die großflächige Befestigung der Burgsiedlung von Nabburg bereits vor der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts nachgewiesen. Im nördlichen Vorfeld der Hauptburg befand sich bis in das 9./10. Jahrhundert ein Gräberfeld, dessen archäologische Bearbeitung von PD Dr. habil. Hans Losert (Universität Bamberg) vorbereitet wird. Die Lage dieser Nekropole ist insofern bemerkenswert, als dass hier eine nicht-fortifikatorische Nutzung des unmittelbaren Vorfelds der Hauptburg zu erkennen ist, die mit einem Siedlungskern nördlich der Burg zusammenhängen könnte. Da man annehmen kann, dass sich der Zufahrtsweg zur Hautburg entlang der südlichen Hangkante im Bereich des heutigen Straßenverlaufs der Kemnather Straße und/oder der Weiherstraße befunden hat, kann geradezu von einer prädestinierten Lage dieses Friedhofs nördlich der Burg gesprochen werden. Ein zweites frühmittelalterliches Gräberfeld wurde von uns 2010 am westlichen Hang der Altstadt angeschnitten. Dieses ist mindestens bis in das frühe 8. Jahrhundert zurückzuverfolgen und erbrachte germanisches Inventar (Publikation in Vorbereitung). Anzumerken ist auch, dass südlich der Burg im Bereich um die Kirche St. Georg sowie beidseitig der Naab mit frühen Siedlungsstrukturen zu rechnen ist, wie sie auf den Rekonsturkionsversuchen dargestellt wurden. So stammen aus dem Ramgraben, etwa 250 m südlich des Mähntores frühmittelalterliche Keramikfunde. Man darf demnach mit einer Anzahl an kleineren Siedlungseinheiten und Hofstellen im unmittelbaren Umfeld der Burg während des Frühmittelalters rechnen, wie es die Idealrekonstruktion eindrucksvoll zeigt. [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Eine mittelalterliche Filterzisterne in der alten Lateinschule von Sulzbach by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Geschichte unterm Pflaster - Neue archäologische Untersuchungen am Pfarrplatz in Sulzbach</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/116#comment-8244</link>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 17:56:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/116#comment-8244</guid>
					<description>[...] Bereits im Sommer 2008 konnten wir im Inneren der Gebäude zahlreiche archäologische Spuren vom Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit archäologisch dokumentieren. Dabei waren insbesondere die Befunde des 13. und 14. Jahrhunderts von Interesse, darunter eine mächtige, gut erhaltene Filterzisterne des 13. Jahrhunderts, mit einem Durchmesser von ca. 9 m. Auf der nun zur Grabung anstehenden Fläche unmittelbar nordwestlich der St. Marien-Kirche soll im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen u.a. ein Parkplatz entstehen. Wie häufig im Plateaubereich der Altstadt von Sulzbach liegen Siedlungs- und Baureste des Mittelalters unmittelbar unter den modernen Bodenaufbauten. Ein großer Teil der mittelalterlichen Schichten und Baureste ist, wie in Altstadtbereichen oftmals der Fall, von modernen Rohr- und Leitungsgräben gestört. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Bereits im Sommer 2008 konnten wir im Inneren der Gebäude zahlreiche archäologische Spuren vom Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit archäologisch dokumentieren. Dabei waren insbesondere die Befunde des 13. und 14. Jahrhunderts von Interesse, darunter eine mächtige, gut erhaltene Filterzisterne des 13. Jahrhunderts, mit einem Durchmesser von ca. 9 m. Auf der nun zur Grabung anstehenden Fläche unmittelbar nordwestlich der St. Marien-Kirche soll im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen u.a. ein Parkplatz entstehen. Wie häufig im Plateaubereich der Altstadt von Sulzbach liegen Siedlungs- und Baureste des Mittelalters unmittelbar unter den modernen Bodenaufbauten. Ein großer Teil der mittelalterlichen Schichten und Baureste ist, wie in Altstadtbereichen oftmals der Fall, von modernen Rohr- und Leitungsgräben gestört. [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Neues zum Mittelalter an Rhein und Rhur - Eine neue Publikation der Stadtarchäologie Duisburg by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Der Huckinger Steinturm in seinen historischen Bauphasen - unser neues 3D-Projekt</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/261#comment-8121</link>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 17:59:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/261#comment-8121</guid>
					<description>[...] Die 3D-Standbilder werden als lebensnahe Rekonstruktionen gestaltet und sollen einen Eindruck von der Entwicklung des Bauwerks und dessen Nutzung während des hohen und späten Mittelalters vermitteln. Wir werden Sie über dieses Projekt weiter informieren und die Endprodukte hier bei www.schauhuette.de vorstellen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Die 3D-Standbilder werden als lebensnahe Rekonstruktionen gestaltet und sollen einen Eindruck von der Entwicklung des Bauwerks und dessen Nutzung während des hohen und späten Mittelalters vermitteln. Wir werden Sie über dieses Projekt weiter informieren und die Endprodukte hier bei <a href="http://www.schauhuette.de" rel="nofollow">www.schauhuette.de</a> vorstellen. [&#8230;]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Comment on Der Wohnturm des Steinhofs von Duisburg-Huckingen by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Der Huckinger Steinturm in seinen historischen Bauphasen - unser neues 3D-Projekt</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/113#comment-8120</link>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 17:12:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/113#comment-8120</guid>
					<description>[...] Schauhütte-3D und Framefusion arbeiten zur Zeit an der dreidimensionalen Darstellung verschiedener Bauzustände des Steinturms in Duisburg-Huckingen, dem ältesten profanen Bauwerk im heutigen Stadtgebiet von Duisburg. Auftraggeber ist die Duisbuger Stadtarchäologie (Dr. Volker Herrmann). Dargestellt werden drei Bauzustände des Turms vom späten 12. bis zum 14. Jahrhundert, sowie zwei Innenansichten zu den mittelalterlichen Bauphasen des frühen 13. und 14. Jahrhunderts. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Schauhütte-3D und Framefusion arbeiten zur Zeit an der dreidimensionalen Darstellung verschiedener Bauzustände des Steinturms in Duisburg-Huckingen, dem ältesten profanen Bauwerk im heutigen Stadtgebiet von Duisburg. Auftraggeber ist die Duisbuger Stadtarchäologie (Dr. Volker Herrmann). Dargestellt werden drei Bauzustände des Turms vom späten 12. bis zum 14. Jahrhundert, sowie zwei Innenansichten zu den mittelalterlichen Bauphasen des frühen 13. und 14. Jahrhunderts. [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Neues von der alten Nabepurc - Das Frühmittelalter in Nabburg by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Abschluss der Untersuchung im westlichen Nabburger Zwinger</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/321#comment-7773</link>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:19:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/321#comment-7773</guid>
					<description>[...] Zum vorläufigen Abschluss unserer Untersuchungen im westlichen Zwinger der Nabburger Stadtbesfestigung, kam im vierten Untersuchungsschnitt noch einmal ein hoch spannender Befund zutage. Wie schon 2004 im nördlichen Zwingerweg gelang es auch hier, die Vorgängerbefestigung der Burgsiedlung archäologisch zu dokumentieren. Die gemörtelte Mauer hatte eine Breite von 1,6 m im Aufgehenden und etwa 2,1 m im Fundament. Sie bestand aus sorgfältig verlegten größeren Gneis-Lesesteinen. In ihrer Bautechnik unterschied sich dieser Mauerabsachnitt deutlich von dem im Videotagebuch Nr. 10 vorgestellten, vielleicht karolingischen Mauerabschnitten. Dagegen zeigt der Befund deutliche Ähnlickeiten zur 2004 erfassten Mauer im nördlichen Zwingerweg, die mit großer Sicherheit in das 10. Jahrhundert gehört (vgl. hierzu Mathias Hensch: Auf den Spuren König Heinrichs I. - erste archäologische Erkenntnisse zur frühmittelalterlichen Nabepurc. In:Beiträge zur Archäologie in der Oberpfalz 8, Büchenbach 2008, 81-116). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Zum vorläufigen Abschluss unserer Untersuchungen im westlichen Zwinger der Nabburger Stadtbesfestigung, kam im vierten Untersuchungsschnitt noch einmal ein hoch spannender Befund zutage. Wie schon 2004 im nördlichen Zwingerweg gelang es auch hier, die Vorgängerbefestigung der Burgsiedlung archäologisch zu dokumentieren. Die gemörtelte Mauer hatte eine Breite von 1,6 m im Aufgehenden und etwa 2,1 m im Fundament. Sie bestand aus sorgfältig verlegten größeren Gneis-Lesesteinen. In ihrer Bautechnik unterschied sich dieser Mauerabsachnitt deutlich von dem im Videotagebuch Nr. 10 vorgestellten, vielleicht karolingischen Mauerabschnitten. Dagegen zeigt der Befund deutliche Ähnlickeiten zur 2004 erfassten Mauer im nördlichen Zwingerweg, die mit großer Sicherheit in das 10. Jahrhundert gehört (vgl. hierzu Mathias Hensch: Auf den Spuren König Heinrichs I. - erste archäologische Erkenntnisse zur frühmittelalterlichen Nabepurc. In:Beiträge zur Archäologie in der Oberpfalz 8, Büchenbach 2008, 81-116). [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Angekommen auf Shetland - Erste Untersuchungen in Tingwall by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Schauhütte Shetland-Videotagebuch Teil 1: Geomagnetik in Tingwall</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/294#comment-7576</link>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:47:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/294#comment-7576</guid>
					<description>[...] Zu Wort kommt der niederländische Archäologe Joris Coolen, der im Projekt für die Durchführung der geophysikalischen Untersuchungen verantwortlich ist. Coolen erklärt die Untersuchungsmethode Geomagnetik, die wir in Tingwall, dem vermutlich wichtigsten Ting-Platz des 9. bis 16. Jahrhunderts auf den Shetland-Inseln, in einer ersten Phase der Untersuchung des Platzes anwenden. Zum Projekt selbst und den verantwortlichen Archäologen Frode Iversen (Oslo), Natascha Mehler (Wien) und Alexandra Sanmark (Orkney), vgl. Sie bitte die angebenen Links auf der Schauhütte Website www.schauhuette.de. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Zu Wort kommt der niederländische Archäologe Joris Coolen, der im Projekt für die Durchführung der geophysikalischen Untersuchungen verantwortlich ist. Coolen erklärt die Untersuchungsmethode Geomagnetik, die wir in Tingwall, dem vermutlich wichtigsten Ting-Platz des 9. bis 16. Jahrhunderts auf den Shetland-Inseln, in einer ersten Phase der Untersuchung des Platzes anwenden. Zum Projekt selbst und den verantwortlichen Archäologen Frode Iversen (Oslo), Natascha Mehler (Wien) und Alexandra Sanmark (Orkney), vgl. Sie bitte die angebenen Links auf der Schauhütte Website <a href="http://www.schauhuette.de." rel="nofollow">www.schauhuette.de.</a> [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Archäologie in der ehemaligen Synagoge von Sulzbach - 900 Jahre Siedlungsaktivität an der Peripherie der Burgsiedlung by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Zwei weitere Befestigungsgräben östlich der früh- und hochmittelalterlichen Burgsiedlung von Sulzbach</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/234#comment-5802</link>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:31:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/234#comment-5802</guid>
					<description>[...] Nach den umfangreichen Grabungen im Bereich der Neustadt im Jahr 2008 und der in der Synagoge freigelegten Befesitungsmauer erhärtet sich somit unsere Vermutung, dass auch der südliche Teil der Burgsiedlung wohl schon seit Karolingerzeit stark befestigt wurde. Auch diese Befesitungsabschnitte dürften bei der Stadterweiterung des sogenannten Bühlviertels in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aufgegeben worden sein. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen dieser baubegleitenden Maßnahme bei Schauhütte-Archäologie auf dem aktuellen Stand&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Nach den umfangreichen Grabungen im Bereich der Neustadt im Jahr 2008 und der in der Synagoge freigelegten Befesitungsmauer erhärtet sich somit unsere Vermutung, dass auch der südliche Teil der Burgsiedlung wohl schon seit Karolingerzeit stark befestigt wurde. Auch diese Befesitungsabschnitte dürften bei der Stadterweiterung des sogenannten Bühlviertels in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aufgegeben worden sein. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen dieser baubegleitenden Maßnahme bei Schauhütte-Archäologie auf dem aktuellen Stand&#8230; [&#8230;]
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Comment on Sulzbachs älteste Befestigungen - Archäologie unter der Fahrbahn by Schauhuette &#187; Blog Archive &#187; Zwei weitere Befestigungsgräben östlich der früh- und hochmittelalterlichen Burgsiedlung von Sulzbach</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/117#comment-5801</link>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:27:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.schauhuette.de/blog/archives/117#comment-5801</guid>
					<description>[...] Nach den umfangreichen Grabungen im Bereich der Neustadt im Jahr 2008 und der in der Synagoge freigelegten Befesitungsmauer erhärtet sich somit unsere Vermutung, dass auch der südliche Teil der Burgsiedlung wohl schon seit Karolingerzeit stark befestigt wurde. Auch diese Befesitungsabschnitte dürften bei der Stadterweiterung des sogenannten Bühlviertels in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aufgegeben worden sein. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen dieser baubegleitenden Maßnahme bei Schauhütte-Archäologie auf dem aktuellen Stand&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Nach den umfangreichen Grabungen im Bereich der Neustadt im Jahr 2008 und der in der Synagoge freigelegten Befesitungsmauer erhärtet sich somit unsere Vermutung, dass auch der südliche Teil der Burgsiedlung wohl schon seit Karolingerzeit stark befestigt wurde. Auch diese Befesitungsabschnitte dürften bei der Stadterweiterung des sogenannten Bühlviertels in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aufgegeben worden sein. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen dieser baubegleitenden Maßnahme bei Schauhütte-Archäologie auf dem aktuellen Stand&#8230; [&#8230;]
</p>
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				</item>
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