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	<title>Schauhuette</title>
	<link>http://www.schauhuette.de/blog</link>
	<description>Anschauliche Archäologie</description>
	<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:07:19 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Aspekte der Herrschaftsorganisation des 9. und 10. Jahrhunderts - Neue Aufsatzsammlung zur Zeit Konrads I.</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/514</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Hintergründe</category>

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		<description><![CDATA[Noch bis zum 6. Februar findet im Vonderau Museum Fulda eine Ausstellung zur Herrschaft des ersten nachkarolingischen König Konrad I. (911-919) statt. Zu sehen sind hier u.a. auch Funde des 9. und 10. Jahrhunderts aus den Sulzbacher Grabungen der Jahre 1993 bis 2002.
Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Aufsatzsammlung zu Themen der Alltagskultur und Herrschaftskonzeption des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis zum 6. Februar findet im <a target="_blank" href="http://www.museum-fulda.de/">Vonderau Museum Fulda</a> eine <a target="_blank" href="http://www.kultur-fulda.de/vonderau-museum/sonderausstellung/aktuell/index.php">Ausstellung zur Herrschaft des ersten nachkarolingischen König Konrad I.</a> (911-919) statt. Zu sehen sind hier u.a. auch Funde des 9. und 10. Jahrhunderts aus den Sulzbacher Grabungen der Jahre 1993 bis 2002.</p>
<p>Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Aufsatzsammlung zu Themen der Alltagskultur und Herrschaftskonzeption des 9. und 10. Jahrhunderts erschienen. Mathias Hensch (Schauhütte-Archäologie) stellt hier in einem grundlegenden Aufsatz unter dem Titel <em>Herrschaft, Wirtschaft und Verkehr. Zur Struktur herrschaftlicher Kernräume zwischen Regensburg und Forchheim</em> unterschiedliche Aspekte der Herrschaftskonzeption dieser Zeit in der heutigen Oberpfalz und dem östlichen Mittelfranken vor.</p>
<p align="left"><img id="image513" alt="41ec2cuhrnl_ss500_.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/41ec2cuhrnl_ss500_.jpg" /></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.imhof-verlag.de/neuerscheinungen/koenig-konrad-i.htm">Das Buch ist im Imhof-Verlag, Petersberg, erschienen und kostet 24,95 €</a>.</p>
<p>Einen Blick in das Inhaltverzeichnis <a target="_blank" href="http://www.imhof-verlag.de/media/docs/koenig-konrad.pdf">finden Sie hier</a>.</p>
<p>Zum bestellen über <em>amazon</em> <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/K%C3%B6nig-Konrad-I-Herrschaft-Alltag/dp/3865687008">klicken Sie bitte hier</a>.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2012</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/511</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

		<category>Projekte 3D Archäologie - Rekonstruktionen</category>

		<category>Hintergründe</category>

		<category>Was wir bieten - Archäologische Ausgrabungen</category>

		<category>Was wir bieten - 3D-Archäologie &amp; Visualisierungen</category>

		<category>Schauhütte-Videothek</category>

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		<description><![CDATA[Allen Förderern, Freunden, Auftraggebern und Interessierten die uns im Jahr 2011 begleitet haben, wünschen wir frohe Weihnachten und alles Gute für 2012.
Besonders gilt unser Dank den Kollegen Ines Buckel, Sebastian Ruhland, Erika Nachreiner und Sabine Watzlawik  von ArcTeam Regensburg für die gute und freundschaftliche  Zusammenarbeit. Szabolcs Domonkos und Peter Molnar gilt unser Dank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Allen Förderern, Freunden, Auftraggebern und Interessierten die uns im Jahr 2011 begleitet haben, wünschen wir frohe Weihnachten und alles Gute für 2012.</strong></p>
<p>Besonders gilt unser Dank den Kollegen Ines Buckel, Sebastian Ruhland, Erika Nachreiner und Sabine Watzlawik  von ArcTeam Regensburg für die gute und freundschaftliche  Zusammenarbeit. Szabolcs Domonkos und Peter Molnar gilt unser Dank für die kreative &#8220;Visual-Power&#8221; beim Speyer- und Huckingen-Projekt. Ferner danken wir der Stadt Nabburg, stellvertretend Herrn 1. Bürgermeister Armin Schärtl,  der Katholischen Kirchenstiftung St. Johannes d.T., Nabburg, sowie der  Stadt Sulzbach-Rosenberg, stellvertredend Herrn 1. Bürgermeister Gerd  Geismann, für die gute Zusammenarbeit.  Auch allen anderen Auftraggebern sowie Silvia Codreanu-Windauer und Martin Pietsch vom BLfD und Karl Schmotz von der Kreisarchäologie Deggendorf danken wir für das Vertrauen in unsere Arbeit und die Unterstützung. Auch mit anderen Kulturträgern haben wir gut zusammengearbeitet, so mit Christa und Rafael Haubelt vom Stadtmuseum Nabburg, Edith Zimmermann vom Stadtmuseusem Sulzbach-Rosenberg sowie Chrisitine Kaufmann, Laura Heeg und Simone Heimann vom Historischen Museum der Pfalz in Speyer. Walter Schraml vom Verein der Freunde von St. Martin e.V. mein ganz persönlicher Dank für sein großes Engagement beim Projekt Informations- und Dokumentationsstätte St. Martin in Ermhof!</p>
<p>Wir hoffen, auch im nächsten Jahr spannende und interessante Aufgaben und Projekte vorstellen zu können.</p>
<p>Für das gesamte Team Schauhütte-Archäologie Mathias Hensch</p>
<p><em>Das Innere der Apsis der Sulzbacher Burgkirche in einer Computervisualisierung von Schauhütte-3D, Mathias Hensch &#038; Markus Kortlang, 2004 </em><br />
<img id="image512" alt="kirche_innen_email.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/kirche_innen_email.jpg" />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grabungen im mittelalterlichen Friedhofsareal zwischen St. Kastulus und St. Johannes d.T. in Moosburg - ein Pressebericht</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/509</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/509#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

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		<description><![CDATA[Einen aktuellen Presseartikel zu unseren Notgrabungen auf dem Vorplatz des St. Kastulus-Münsters in Moosburg an der Isar finden Sie unter diesem Link. Wir werden Ihnen in den kommenden Wochen auch auf www.schauhuette.de detaillierte Informationen über den Arbeitsstand unserer Grabungen in Moosburg geben.
Foto (c): merkur-oniline.de, Roland Albrecht, Moosburg


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen aktuellen Presseartikel zu unseren Notgrabungen auf dem Vorplatz des St. Kastulus-Münsters in Moosburg an der Isar finden Sie <a target="_blank" href="http://www.merkur-online.de/lokales/moosburg/knochengraeber-kastulus-historische-ausgrabungen-westportal-1484208.html"><strong>unter diesem Link</strong></a>. Wir werden Ihnen in den kommenden Wochen auch auf www.schauhuette.de detaillierte Informationen über den Arbeitsstand unserer Grabungen in Moosburg geben.</p>
<p>Foto (c): merkur-oniline.de, Roland Albrecht, Moosburg<br />
<img id="image508" alt="40951924-knochengraeber-kastulus9.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/40951924-knochengraeber-kastulus9.jpg" />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Bären und Brombeeren, vom Bauen und Brauen</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/506</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/506#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 11:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

		<category>Hintergründe</category>

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		<description><![CDATA[Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Sie unseren Beitrag im aktuellen Archäologischen Jahr in Bayern 2011 zu den Nabburger Grabungen der Jahre 2008 bis 2010.

Von Bären und Brombeeren, vom Bauen und Brauen - Archäologische Spuren zur Frühzeit Nabburgs
Lkr. Schwandorf, Oberpfalz
Nabburg gehörte von der karolingischen bis in die frühstaufische Zeit zu den wichtigsten Burgen Nordbayerns. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Sie unseren Beitrag im aktuellen <a target="_blank" href="http://www.blfd.bayern.de/denkmalerfassung/publikationswesen/publikationen/00061/">Archäologischen Jahr in Bayern 2011 </a>zu den Nabburger Grabungen der Jahre 2008 bis 2010.</p>
<p><img alt="imgp1402klein.jpg" id="image507" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/imgp1402klein.jpg" /></p>
<p><strong>Von Bären und Brombeeren, vom Bauen und Brauen - Archäologische Spuren zur Frühzeit Nabburgs</strong><br />
Lkr. Schwandorf, Oberpfalz</p>
<p>Nabburg gehörte von der karolingischen bis in die frühstaufische Zeit zu den wichtigsten Burgen Nordbayerns. Am 30. Juni 929 stellte König Heinrich I. in Nabepurc zugunsten des Klosters Kempten eine Urkunde aus. Der erste ottonische Herrscher hielt sich offenbar vor oder nach dem in diesem Jahr durchgeführten Kriegszug gegen Böhmen auf der Burg an der Naab auf. Schon diese Ersterwähnung lässt die bedeutende Rolle des Ortes im Herrschaftsgefüge auf dem Nordgau der spätkarolingischen und ottonischen Zeit erahnen. <em>Lesen Sie weiter indem Sie hier klicken</em> <a id="more-506"></a>Neben dem westlich gelegenen Sulzbach kam Nabburg vom späten 8. bis ins 12. Jahrhundert zweifellos eine zentrale politische Funktion für den Raum nördlich von Regensburg zu. Die Tatsache, dass der König auf seinem Feldzug von oder nach Böhmen in Nabburg Station machte, führte zur allgemeinen Ansicht, dass es sich bei der Nabburg um eine im Reichsbesitz befindliche Burg gehandelt hat. Dagegen wird sich kaum etwas einwenden lassen, wenngleich die frühmittelalterlichen Könige bei ihren Reisen auch auf Burgen der Großen ein Gastrecht hatten. Doch auch die Funktion Nabburgs als Münzstätte in ottonischer Zeit, zeigt ihren Status als königlich-herzogliche Befestigung nur zu gut. Schon am Ausgang des 10. Jahrhunderts scheint der Ort dann in Verwaltung der Nordgaugrafen gewesen zu sein, ohne dass sich sicher sagen ließe, ob sie als königliches Lehen an jene kam. Für die admi-nistrative Organisation des östlichen Nordgaus und als wichtiger herrschaftlicher Bezugspunkt zu Regensburg und Brückenkopf nach Böhmen hatte sie jedenfalls bis weit in das 12. Jahrhundert eine große Bedeutung, wie die Erwähnungen der marcha Nabburg 1040 und 1061 in salischen Königsdip-lomen sowie die Übernahme des Ortes durch die diepoldingischen Markgrafen um 1106 und die Sulzbacher Grafen ab 1146 belegen.<br />
Gerade an der lückenhaften Kenntnis zu frühmittelalterlichen Herrschaftszentren lässt sich zeigen, wie grundlegend die Erschließung archäologischer Quellen an solchen Zentralorten und in den sie umgebenen Siedlungskammern ist. Wie fast alle wichtigen Burganlagen des 8. bis frühen 11. Jahrhunderts verdankt auch die Nabburg ihre früh- und hochmittelalterliche Bedeutung zu einem großen Teil ihrer verkehrsgeographischen Lage. Am Westufer der Naab gelegen, flankierte die Burg ei-nen wichtigen Übergang des Fernverkehrs über den Fluss. Die frühmittelalterlichen West-Ost-Verbindungen in der heutigen mittleren Oberpfalz verliefen vom Westrand der Alb über die Hersbrucker Bucht über Sulzbach weiter nach Nabburg und von dort aus weiter in Richtung Prag. Wie Sulzbach war Nab-burg ein wichtiger Etappenort an der anscheinend ältesten nachweisbaren Verbindungsstrecke zwischen dem fränkischen und slawischen Gebieten. Die West-Ost-Linie traf hier auf einen Nord-Süd-Handelsweg, wobei von beiden Routen aus vom Wagen auf das Schiff umgeladen werden konnte. Wie wichtig der Raum für das Verkehrsnetz des Frühmittelalters war, zeigt die Erwähnung des etwa 30 km naababwärts gele-genen Premberg im „Diedenhofener Kapitular“ Karls des Gro-ßen von 805.<br />
Die Burg Nabburg zählt zu den großen Burgen des Frühmittelalters in Nordostbayern. Noch heute lässt eine Zweiteilung der auf einem etwa 450 x 200 m großen Bergrücken am Westufer der Naab gelegenen Altstadt ausmachen, die ihren Ursprung in der Konzeption der frühmittelalterlichen Burg haben dürfte. Die im Norden um die Kirche St. Jo-hannes d.T. zu vermutende frühmittelalterliche Kernburg war mit möglicherweise gut 2 ha von beachtlicher Größe und umfasste womöglich den Bereich der Johannes- und Laurentiuskirche, des ehemaligem Amtsgerichts und Pflegschlosses sowie des Burggutes in der Hüllgasse. Nicht ganz auszuschließen ist jedoch, dass nur der westliche Teil dieses Areals um die Kirchen die Hauptburg bildete, die dann etwa 0,84 ha groß gewesen wäre. An die Kernburg schloss sich die Burgsiedlung an, die wahrscheinlich sämtliche Baublöcke im heutigen Altstadtareal bis zum Mähntor einschloss und damit eine Grundfläche von mindestens 2,9 ha gehabt hätte.<br />
Mehrere Bau- und Sanierungsvorhaben in der Nabburger Alt-stadt bildeten seit 2004 den Auftakt zu einer ersten gezielten archäologischen Beschäftigung mit der Siedlungsgenese des mittelalterlichen Nabburg. Zwar waren schon seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts archäologische Maßnahmen durchgeführt worden, etwa die Ausgrabung eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes unmittelbar nördlich der Altstadt, doch wurden Fragen nach der Entwicklung des früh- und hochmittelalterlichen Zentralorts hierbei nur peripher berührt. Nachdem 2004 Reste einer massiven Vorgängerbefestigung aus der Zeit der Ersterwähnung des Orts am Nord- und Osthang des der Stadtmauer aufgedeckt wurden, bot sich 2009/10 gleich an mehreren Stellen die Möglichkeit, einen archäologischen Blick in den Boden der Altstadt zu werfen. Im Fokus der Arbeit stand dabei die ehemalige Spitalkirche St. Maria und deren unmittelbares Umfeld nordwest-lich und westlich der Johanneskirche. Das gotische Bauwerk und die westlich anschließende Bebauung Oberes Tor 4 wird in den kommenden Jahren durch die Stadt Nabburg saniert und als Kultur- und Veranstaltungszentrum wiederbelebt. Zugleich wird südlich der Kirche auf dem Grundstück Oberes Tor 4a durch die Evangelische Kirche ein neues Gemeindehaus errichtet. Schon 2008 hatte eine kleinräumige Sondage im Inneren der Spitalkirche gezeigt, dass der ab ca. 1420 errichtete Sakralbau auf älterem mittelalterlichem Siedlungsareal lag. Da hier beim Bau der Kirche eine natürliche Geländekuppe großflächig abgetragen wurde um den Bauplatz zu nivellieren, lag die schier unübersehbare Vielzahl an Bau- und Siedlungsspuren unmittelbar unter den heutigen Laufniveaus. Die Besiedlung in diesem zentralen Bereich der Altstadtlässt sich mindestens bis zum Beginn des 8. Jahrhunderts zurückverfolgen. Zu dieser Zeit entstand bereits eine dichte Bebauung des Geländes mit Pfostenhäusern. Wir können vermuten, dass es in spätmerowingisch-frühkarolingischer Zeit zu einer intensiven Nutzung des Geländes kam, die wahrscheinlich über rein landwirtschaftlich strukturierte Siedlungsformen hinausging. Hierauf deutet u.a. der Fund eines ca. 30 cm langen Drahtes aus massivem Gold in einer frühmittelalterlichen Grube hin, der die Anwesenheit von Edelmetallhandwerkern im frühmittelalterlichen Nabburg überliefern mag. In der gleichen Grube fanden sich Skelettreste eines Bären und Unmengen an Brombeerresten. Letztere könnten auf eine bewusste Kultivierung von Brombeerhecken im Vorfeld der vielleicht bereits befestigten Siedlung hinweisen. Diese hätten durchaus einen wirksamen Schutz gegen Angreifer geboten. Neben reichhaltiger Keramik des 8. und 9. Jahrhunderts und Tierknochen fanden sich aus dieser Siedlungsphase u.a. ein silberner Fingerring, ein Ohrring sowie eine silberne Pinzette zur Bartpflege. 14C-Daten aus dieser Grube liegen im Zeitraum von 650 bis 820 n. Chr.<br />
Auch vom 11. bis zum 13. Jahrhundert bestand die Bebauung in diesem Teil Nabburgs offenbar ausschließlich aus Pfosten- und Grubenhäusern. Die Pfostenbauten waren, legt man die Massivität der Pfosten und deren Eingrabungstiefen zugrunde, offenbar von beachtlicher Größe. In zahlreichen Pfostengruben hatten sich Holzreste erhalten, die für Radiokarbonuntersuchungen herangezogen wurden. Kurz nach 1200 scheint das gesamte Gelände von einem größeren Brandereignis heimge-sucht worden zu sein, bei dem auch ein 4,7 x 2 m großes Gru-benhaus ein Raub der Flammen wurde. Verkohlte Holzbalken und Staken, darunter Reste der Stiege in die Haus-grube, sowie der verkohlten Strohdeckung lassen wertvolle Details der Konstruktion dieses späten Vertreters mittelalterlicher Grubenhäuser erkennen. Mittlerweile liegt eine ganze Anzahl an Daten aus ausgewählten Befunden der jüngsten Grabungen vor, die mit dem reichhaltigen Fundmaterial einen guten chronologischen Querschnitt durch die bislang archäo-logisch zu fassenden Siedlungsphasen geben.<br />
Die spätmittelalterliche Nutzung der Parzellen Oberes Tor 4 und 4a ist zum einen durch handwerkliche Tätigkeiten, zum anderen durch die Befunde zum Spital des 15. Jahrhunderts charakterisiert. Sechs überwiegend birnenförmige Ofengruben könnten mit Brautätigkeiten während des 14. Jahrhunderts auf dem Grundstück Oberes Tor 4 in Verbindung stehen. Das Kleinfundspektrum deutet darauf hin, dass an gleicher Stelle dann um 1400 ein Wirtshaus betrieben wurde, das beim Bau des Spitals um 1420 aufgegeben wurde. Die Untersuchung des Grundstücks Oberes Tor 4a erbrachte vor allem den Nachweis des Siechenhauses südöstlich der Kirche. Der Bau schloss rechtwinklig nach Süden an die Spitalkirche an, war mehr als 20 m lang und besaß im Inneren eine Querteilung durch Zwischenwände. Die gesamte Befundsituation deutet an, dass das Nabburger Spital erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf das Areal des heutigen Bürgerspitals auf die gegenüber liegende Straßenseite nach Westen verlegt wurde. Offenbar geschah dies aus Platzmangel. Unmittelbar östlich des Siechenhauses schloss sich der Friedhof an, auf dem wahrscheinlich bevorzugt Insassen des Spitals ihre letzte Ruhe fanden. Während die mittellosen Spitalinsassen auf dem Friedhof zwischen Marien- und Johanneskirche begraben wurden, ließen sich im Inneren der Marienkirche einflussreiche Herrschaften begraben. Zwei Gräber unmittelbar vor dem Altar enthielten die sterblichen Überreste von mindestens drei Männern, die hier im 15. Jahrhundert in ihren Festtagsgewändern beigesetzt wurden (<strong><em>Bild oben</em></strong>). In der Mittelachse des Kirchenschiffs lag ein weiteres Grab, wahrscheinlich das einer Frau. Es ist möglich, dass es sich bei den Gräbern um die Ruhestätte der Familie Moringer handelt, die zu den weltlichen Wohltätern des Nabburger Spitals gehörte.<br />
Zeitgleich mit der Grabung in der Spitalkirche wurden im Vorfeld größerer Abbruch und Neubaumaßnahmen im Zwin-gerbereich der westlichen Stadtbefestigung ebenfalls Sonda-gen durchgeführt. Auch hier konnten ausgedehnte Siedlungs-schichten der Karolinger- und Ottonenzeit beobachtet werden, die für eine großflächige Besiedlung des Bergrü-ckens ab dem 8. Jahrhundert sprechen. Von enormer Bedeu-tung sind die aufgedeckten Befunde zur frühen Befestigung der Nabepurc. Im mittleren Zwingerbereich ließ sich nämlich feststellten, dass Bauteile der ältesten Mörtelmauer in der heute noch stehenden Stadtmauer erhalten sind. Die Mauer besteht hier aus großen bis sehr großen Gneisbrocken, die über einem Fundament aus überwiegend mächtigen, „gepackten“ Steinblöcken verlegt wurden. Auffallend ist der verwendete Setzmörtel, der entgegen herkömmlicher mittel-alterlicher Mörtel keinerlei Kalkspatzen aufwies. Ein Befund, der vergleichbar 2008 bei der wohl frühkarolingischen Ab-schnittsmauer der Sulzbacher Burgsiedlung beobachtet wer-den konnte. Die stratigraphische Einbindung spricht für eine Datierung der Nabburger Mauer in das späte 8./9., allerspä-testens frühe 10. Jahrhundert. Unterhalb des Mauerfundaments und einer Kulturschicht des 8./9. Jahrhunderts trafen wir an dieser Stelle dann auf mehrere Gruben. Die stratigra-phisch älteste enthielt zahlreiche verbrannte Lehmteile sowie Holzkohlestücke, von denen eine Probe zur 14C-Datierung herangezogen wurde. Mit einer Datierung von 420 bis 610 n. Chr. lieferte die Probe ein erstaunlich hohes Alter. Der Be-fund wurde von einer jüngeren Grube unmittelbar vor bzw. zum Teil unter dem Fundament der wohl karolingerzeitlichen Mauer geschnitten. Beim Abtiefen entpuppte sich dieser Befund als Körpergrab einer Frau. Wenig westlich kam ferner ein Säuglingsgrab zum Vorschein. Ob in dem nur gut 2 m breiten Sondageschnitt ein größeres Gräberfeld am Wes-thang des Altstadtberges angeschnitten wurde, oder es sich vielmehr um eine kleine Hofgrablage handelt, sei dahinge-stellt. Der Dame hatte man für ihre letzte Reise Speise oder Trank in einem wellenlinienverzierten Gefäß mitgegeben. Außerdem schmückten zwei silberne Kopfschmuckringe ihr Haupt. Den besten Anhaltspunkt zur Datierung des Grabes liefert das Gefäß, das in die Zeit zwischen 700 und die ersten Jahrzehnte des 8. Jahrhunderts gehören dürfte. Wichtig ist, dass es sich um Keramik handelt, die ihre Entsprechungen bei „germanischer“ Ware und nicht bei der „slawischen“ Keramik Nordostbayerns hat. In dieses Bild fügt sich überwiegend auch das übrige frühmittelalterliche Fundmaterial, nicht allein aus der Zwingergrabung, sondern auch aus den Grabungen in und um die Spitalkirche.<br />
Etwa 140 m weiter nördlich sollte schließlich im Zuge stati-scher Voruntersuchungen in einem weiteren Sondageschnitt auf Höhe des heutigen Jugendwerks das Fundament stehender Stadtmauer und spätmittelalterlicher Zwingermauer untersucht werden. Dabei stießen wir abermals auf Reste der Steinbefestigung der Nabepurc. Diese verlief parallel zur späteren Stadtmauer, gut 3 m weiter hangabwärts. Sie hatte eine Stärke von 2,2 m im Fundament und 1,6 m im ehemals aufgehenden Mauerwerk. Ihre Bauweise unterschied sich deutlich vom oben beschriebenen frühmittelalterlichen Mauerabschnitt weiter südlich. Das zweischalige Mauerwerk bestand aus mittlegroßen und großen Steinen, die in einen mit Kalkspatzen und Holzkohleflittern durchsetzten Mörtel verlegt waren. Die 14C-Datierung einer Holzkohleprobe aus dem Setzmörtel erbrachte eine kalibrierte Datierung von 640 bis 780 n. Chr. Auch das aus dem Kontext zum Bau bzw. zur Nutzung der Mauer geborgene Fundmaterial ist frühmittelal-terlich, so dass wir hier abermals mit einem mutmaßlich karolingerzeitlichen Ursprung der ältesten Massivbefestigung und der zentralen Stellung Nabburgs im Herrschaftsraum vor dem 11. Jahrhundert konfrontiert werden.<br />
Die jüngsten Altstadtgrabungen bieten eindrucksvolle Zeugnisse der frühen Geschichte und der historischen Bedeutung Nabburgs. Der bislang nur angeschnittene spätmerowingische Begräbnisplatz und die frühmittelalterlichen Befestigung dürften mit zum Aufregendsten gehören, was die Mittelalterarchäologie in den letzten Jahren in der mittleren Oberpfalz an neuen Quellen erschlossen hat.<br />
<em>Mathias Hensch</em></p>
<p>Literatur:<br />
M. Hensch, Arch. Jahr Bayern 2006, 128-130.<br />
M. Hensch, Auf den Spuren König Heinrichs I. - erste archä-ologische Erkenntnisse zur frühmittelalterlichen Nabepurc. In: Beiträge zur Archäologie in der Oberpfalz 8, Büchenbach 2008, 81-116.</p>
<p>Örtliche Grabungsleitung/Grabungsdokumentation:<br />
Dr. Mathias Hensch, Schauhütte-Archäologie, Eschenfelden<br />
AMS 14C-Daten: Beta-Analytic Limited, Miami/Florida, USA, AMS-Labor der Universität Erlangen-Nürnberg<br />
Adresse des Autors:<br />
Dr. Mathias Hensch, Schauhütte-Archäologie<br />
Schlosshof 1, 92275 Eschenfelden<br />
schauhuette@web.de<br />
http://www.schauhuette.de</p>
<p><em>aus:<br />
Das archäologische Jahr in Bayern 2010<br />
2011, 200 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Maße: 22 x 30,8 cm, Gebunden, Deutsch Theiss ISBN-10: 3806225508<br />
ISBN-13: 9783806225501<br />
</em>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Presseartikel zum Stand der Nabburger Altstadtgrabungen</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/505</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 09:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

		<category>Hintergründe</category>

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		<description><![CDATA[Einen aktuellen Presseartikel von Wilhelm Ammann vom Neuen Tag zur Nabburger Stadtarchäologie finden sie unter diesem Link. Er bietet eine Zusammenfassung zum Stand der Arbeiten in der Nabburger Altstadt und informiert über die Ergebnisse der Radiokarbonproben der Kindergarten-Grabungen und über die Gräber im westlichen Zwingerweg.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen aktuellen Presseartikel von <a target="_blank" href="http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/200-100-Tautor-float,1,0.html">Wilhelm Ammann</a> vom Neuen Tag zur Nabburger Stadtarchäologie <strong><a target="_blank" href="http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/3025537-128-archaeologie_macht_stadt_immer_aelter,1,0.html">finden sie unter diesem Link</a></strong>. Er bietet eine Zusammenfassung zum Stand der Arbeiten in der Nabburger Altstadt und informiert über die Ergebnisse der Radiokarbonproben der Kindergarten-Grabungen und über die Gräber im westlichen Zwingerweg.</p>
<p><img alt="imgp2013klein.jpg" id="image504" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/imgp2013klein.jpg" />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag auf der Jahrestagung &#8220;Archäologie in Bayern 2011&#8243; in Parsberg</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/501</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/501#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Hintergründe</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schauhuette.de/blog/archives/501</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Archäologie in Bayern, die dieses Jahr in Parsberg in der Oberpfalz stattfindet, hält Mathias Hensch von der Schauhütte-Archäologie am Freitag, den 21.10., im Nachmittagsblock zur Archäologie der Oberpfalz einen Vortrag mit dem Titel
&#8220;Die mittlere Oberpfalz als Herrschaftsraum des 8. bis 12. Jhs. – Der Beitrag der Archäologie zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Jahrestagung der <a target="_blank" href="http://www.gesellschaft-fuer-archaeologie.de/index.php"><strong>Gesellschaft für Archäologie in Bayern</strong></a>, die dieses Jahr in Parsberg in der Oberpfalz stattfindet, hält Mathias Hensch von der Schauhütte-Archäologie am Freitag, den 21.10., im Nachmittagsblock zur Archäologie der Oberpfalz einen Vortrag mit dem Titel</p>
<p><em>&#8220;<strong>Die mittlere Oberpfalz als Herrschaftsraum des 8. bis 12. Jhs. – Der Beitrag der Archäologie zur historischen Sicht auf eine Landschaft</strong></em>&#8220;.<br />
Exemplarisch werden hier neue und alte archäologische und historische Befunde zu herrschaftlichen Plätzen des ausgehenden frühen und beginnenden hohen Mittelalters vorgestellt. Somit soll auch Archäologieinteressierten, die nicht aus der Oberpfalz kommen, der Raum und seine Herrschaftträger etwas näher gebracht werden.</p>
<p>Das vollständige Programm der Tagung finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.gesellschaft-fuer-archaeologie.de/GESELLSCHAFT/2_TAGUNGEN/programm_parsberg_2011.pdf">unter diesem Link</a></strong>.</p>
<p><em><br />
</em>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Grabungen am Vorplatz von St. Kastulus in Moosburg</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/495</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/495#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

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		<description><![CDATA[Ab kommender Woche werden wir den westlichen Vorplatz der Kirche St. Kastulus in Moosburg (Lkr. Freising) archäologisch untersuchen. Das Areal schließt nach Osten an die Kirche St. Johannes d. T. an. Schon 2006 und 2007 konnten wir bei Fundamentsanierungen in diesem Bereich interessante Befunde dokumentieren. Demnach können wir sowohl Befunde zur Baugeschichte beider Kirchen, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab kommender Woche werden wir den westlichen Vorplatz der Kirche St. Kastulus in Moosburg (Lkr. Freising) archäologisch untersuchen. Das Areal schließt nach Osten an die Kirche St. Johannes d. T. an. Schon 2006 und 2007 konnten wir bei Fundamentsanierungen in diesem Bereich interessante Befunde dokumentieren. Demnach können wir sowohl Befunde zur Baugeschichte beider Kirchen, als auch zum mittelalterlichen Friedhof in diesem zentralen Bereich erwarten.<br />
<img id="image497" alt="8klein.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/8klein.jpg" /><br />
Eine bereits publizierte Zusammenfassung der bisherigen Grabungsergebnisse finden Sie im neuen Band des Archäologischen Vereins Freising: <a target="_blank" href="http://www.archaeologischer-verein-freising.de/bibliographie/bibliographie.aspx">Mathias Hensch, Archäologische Untersuchungen in und um die ehemalige Stiftskirche St.  Kastulus in Moosburg, Landkreis Freising. In: Archäologie im Landkreis  Freising 9, Freising 2011, 87 ff.</a></p>
<p><img id="image498" alt="imgp1117klein.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/imgp1117klein.jpg" /></p>
<p>Interessierte Besucher auf der Grabung sind jederzeit willkommen.</p>
<p><img alt="imgp3692klein.jpg" id="image499" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/imgp3692klein.jpg" />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Forschungen zur Herrschaftsgeschichte des frühen Mittelalters auf der mittleren Frankenalb</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/493</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/493#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Hintergründe</category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel:
Territory, Power and Settlement - Observations on the Origins of  Settlement Around the Early Medieval Power Sites of Lauterhofen and  Sulzbach in the Upper Palatinate stellt Mathias Hensch in einem umfassenden Aufsatz innerhalb eines neu erschienen Sammelbands zu frühgeschichtlichen Zentralorten in Mitteleuropa neue Forschungen zur Landschaft auf der mittleren Frankenalb vor.

Jiri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel:</p>
<p><em>Territory, Power and Settlement - Observations on the Origins of  Settlement Around the Early Medieval Power Sites of Lauterhofen and  Sulzbach in the Upper Palatinate</em> stellt Mathias Hensch in einem umfassenden Aufsatz innerhalb eines neu erschienen Sammelbands zu frühgeschichtlichen Zentralorten in Mitteleuropa neue Forschungen zur Landschaft auf der mittleren Frankenalb vor.<br />
<img id="image494" alt="978-3-7749-3730-7.jpg" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/978-3-7749-3730-7.jpg" /></p>
<p>Jiri Machacek, Simon Ungerman (Hrsg.)<br />
<strong>Frühgeschichtliche Zentralorte in Mitteleuropa</strong><br />
Internationale  Konferenz und Kolleg der Alexander von Humboldt-Stiftung zum 50.  Jahrestag des Beginns archäologischer Ausgrabungen in Pohansko bei  Breclav, 5.-9.10.2009, Breclav, Tschechische Republik<br />
690 S., zahlr. Abb., Tab. u. Diagr., 30 cm. Pp<br />
Studien zur Archäologie Europas 14</p>
<p>Das Buch ist im Habelt-Verlag Bonn erschienen und kostet stolze 127 €.<a target="_blank" href="http://www.habelt.de/index.php?id=10">Weitere Informationen unter diesem Link</a>.
</p>
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		<item>
		<title>Wissenschaftliche Fachtagung zu Zentralorten des Frühmittelalters in Süddeutschland</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/491</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/491#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

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		<description><![CDATA[Mathias Hensch von der Schauhütte-Archäologie wird vom 7. bis zum 9. Oktober 2011 an der Fachtagung
Zentrale Orte und zentrale Räume des Frühmittelalters in Süddeutschland in Bad Neustadt a.d. Saale teilnehmen und dabei am Sonntag, den 9. Oktober einen  Vortrag mit dem Titel Verkehr, Wirtschaft und Herrschaft – Zur Struktur herrschaftlicher Kernräume zwischen Regensburg und Forchheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias Hensch von der Schauhütte-Archäologie wird vom 7. bis zum 9. Oktober 2011 an der Fachtagung<br />
<strong>Zentrale Orte und zentrale Räume des Frühmittelalters in Süddeutschland </strong>in Bad Neustadt a.d. Saale teilnehmen und dabei am Sonntag, den 9. Oktober einen  Vortrag mit dem Titel <em>Verkehr, Wirtschaft und Herrschaft – Zur Struktur herrschaftlicher Kernräume zwischen Regensburg und Forchheim während des 8. bis 11. Jahrhunderts</em> halten. Die Tagung wird organisiert vom <a target="_blank" href="http://www.ufg.uni-jena.de/">Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena</a> (Prof. Dr. Peter Ettel, Lukas Werther M.A.) und von <a target="_blank" href="http://web.rgzm.de/">Römisch-Germanischen-Zentralmuseums</a> in Mainz im Rahmen des Forschungsprojekts <a target="_blank" href="http://www.schauhuette.de/blog/Reiterkrieger,%20Burgenbauer%20-%20Die%20fr%C3%BChen%20Ungarn%20und%20das"><em>Reiterkrieger, Burgenbauer - Die frühen Ungarn und das &#8220;Deutsche Reich&#8221; vom 9. bis zum 11. Jahrhundert</em></a>.</p>
<p><img alt="imgp5383klein.jpg" id="image492" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/imgp5383klein.jpg" /></p>
<p><em>Palatium, monasterium, civitas, castellum</em> – die Schriftquellen des Frühmittelalters kennen zahlreiche Begriffe für verschiedene weltliche und geistliche Zentren.<br />
Häufig bezeichnen derartige Nennungen aber nicht einzelne Orte, sondern Zentralräume mit zahlreichen Elementen unterschiedlicher Funktion. Auch die Archäologie versucht mit ihren Sachquellen Zentralität zu definieren, zentrale Orte und Räume zu identifizieren und wenn möglich mit der schriftlichen Überlieferung zu synchronisieren. <strong><a target="_blank" href="http://web.rgzm.de/1248.html">Lesen Sie weiter auf der Webseite des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums in Mainz</a></strong> oder auf der Seite des <strong><a target="_blank" href="http://www.ufg.uni-jena.de/Eingang/Tagungen.html">Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Jena</a>.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://mediathek.tvtouring.de/kultur--buntes/ackerbau-auf-den-spuren-karl-des-grossen.html"><strong>Eine tv-mediale Retrospetive zur Tagung finden Sie unter diesem Link.</strong></a></p>
<p><em>Bild: Blick auf die Hochfläche der frühmittelalterlichen Großburg auf dem Frohnberg bei Sulzbach-Rosenberg. </em>
</p>
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		<title>Ein neuer Videoblog zur Archäologie Nabburgs</title>
		<link>http://www.schauhuette.de/blog/archives/489</link>
		<comments>http://www.schauhuette.de/blog/archives/489#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 09:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis Hensch</dc:creator>
		
		<category>Grabungsprojekte</category>

		<category>Hintergründe</category>

		<category>Schauhütte-Videothek</category>

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		<description><![CDATA[Einen neuen Videoblog zu unseren derzeit laufenden archäologischen  Untersuchungen im nordöstlichen Altstadtbereich von Nabbrug in der  Oberpfalz finden Sie jetzt bei youtube. Sie erfahren bislang Unbekanntes über die  mittelalterliche Befestigung der Nabepurc, die bin in die Karolingerzeit  zurückreicht.
Erstellung des Videos am 13. September 2011.
Klicken sie bitte hier! 



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen neuen Videoblog zu unseren derzeit laufenden archäologischen  Untersuchungen im nordöstlichen Altstadtbereich von Nabbrug in der  Oberpfalz finden Sie jetzt bei youtube. Sie erfahren bislang Unbekanntes über die  mittelalterliche Befestigung der <em>Nabepurc</em>, die bin in die Karolingerzeit  zurückreicht.<br />
Erstellung des Videos am 13. September 2011.</p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=PE-i_d9NfeE">Klicken sie bitte hie</a><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=PE-i_d9NfeE">r! </a></strong></p>
<p><img alt="imgp1873klein.jpg" id="image488" src="http://www.schauhuette.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/imgp1873klein.jpg" /></p>
<h1 id="watch-headline-title"><span title="Neue Ausgrabungen an der alten Befestigung von Nabburg" dir="ltr" class="long-title" id="eow-title"><br />
</span></h1>
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