Kooperationen-Archäologie

  • Wir arbeiten in enger Absprache und Kooperation mit der zuständigen staatlichen Denkmalschutzbehörde in Bayern, dem Landesamt für Denkmalpflege, Hofgraben 4, 80539 München. Weiterführende Auskünfte zu denkmalrechtlichen und denkmalrelevanten Fragen erteilt die staatliche Behörde.
  • Rike og provins. En komparativ analyse av kongsgårder og gods i tidlig nordeuropeisk middelalder (ca. 500-1100).

Ein Projekt unter der Leitung von Dr. Frode Iversen, Norwegisches Nationalmuseum Oslo / Universität Bergen (Norwegen) und der Mitarbeit von Dr. Mathias Hensch (Regensburg).

Das Projekt unter der Leitung Frode Iversens und der wiss. Mitarbeit von Mathias Hensch besteht aus zwei Hauptteilen:
(1) Zum einen soll eine Übersicht über königliche Residenzen in Norwegen, Schweden, England und Deutschland vor ca. 1100 gegeben, und eine Detailanalyse einiger dieser Plätze mit dazu gehörendem Grundbesitz vorgenommen werden.
(2) Zum anderen soll ein sich auf die jeweilige Forschungslietratur stützender Vergleich anderer Zentren mit unterschiedlichen Formen königlicher Machtausübung geleistet werden. Dies betrifft verschiedene Formen von Herrschaftszentren von König und Adel, sowie geistliche Institutionen, die in direkter Abhängigkeit von der Königsmacht standen. Wir betrachten hier also Verhältnisse, die mit dem Gesamtbegriff des provincial government verbunden sind. Auf diese Weise wird eine gute Grundlage für eine vergleichende Analyse der physischen Struktur nordeuropäischer Königstümer im Zeitraum von ca. 500-1100 n. Chr. erarbeitet werden. Durch die vergleichende Untersuchung, können die physischen und räumlichen Strukturen solcher Königtümer näher beleuchtet werden. Ferner lassen sich hieran auch Veränderungen im Verhältnis zwischen den einzelnen Herrschaftsträgern König, Adel und Kirche aufzeigen.
Das Hauptaugenmerk gilt der Frage nach dem Übergang von dezentraler Machtausübung durch Königshöfe hin zu mehr zentral organisierten Herrschaftsräumen durch die Anlage von Burgen und Städten, also der Etablierung von Herrschaftszentren und damit verbunden der Frage, wie ein solcher Übergang in unterschiedlichen Teilen Nordeuropas vor sich ging. Auf einer solchen Grundlage soll die strukturelle Entwicklung der untersuchten Königtümer durch eine Analyse des topographischen und herrschaftsgeschichtlichen Kontext. Dies führt zu einer Studie zu Landschaft und Besitzverhältnissen, also der sogenannten Grundherrschaft um die Haupthöfe herum, mit zugehörigen Siedlungen und der in diesen lebenden abhängigen Bevölkerungsteilen. In Deutschland und England sind die Quellen zu Königshöfen und Königsgütern älter als in Norwegen. Das Projekt wird daher auch diese frühe Phase besser beleuchten können, um eine wichtige vergleichende Grundlage die Verhältnisse in Skandinavien zu erarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.arkeologene.no/frodeiversen/index.html

  • DNA-Analysen aus Skelettmaterial der Grabung St. Martin in Ermhof

An ausgewählten Skeletten der Grabung St. Martin in Ermhof werden so wie es momentan aussieht durch das Institut für Gerichtsmedizin der Universität Salzburg (Mag. Dr. Jan Kiesslich), DNA-Analysen zur Bestimmung der Verwandtschaftsverhältnisse durchgeführt. Über die weitere Enticklung werden wir Sie bei Schauhütte auf dem Laufenden halten.

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  • Ständiger Informationsaustausch

Mit dem Forschungsprojekt “Die mittlere Oberpfalz und ihre Nachbarregionen im frühen und hohen Mittelalter” der Universitäten Bamberg und Wien (Prof. Erik Szameit, PD Dr. Hans Losert) besteht reger wissenschaftlicher Informationsaustausch. Sie finden nähere Informationen zu diesem Projekt hier.


Datum: Friday, 21. September 2007 17:52
Themengebiet: Grabungsprojekte Trackback: Trackback-URL
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